Freitag, der 13. … ist es nur ein Volksaberglaube ?

Im Volksglauben gilt “Freitag, der 13.” als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke geschehen. Viele Menschen werden von einer panischen, oft sogar krankhaften Angst überfallen, die dazu führen kann, dass die Betroffenen Termine und Reisen absagen und sich gar nicht aus ihrem Bett trauen.

Hier treffen gleich zwei Unglücks-Symbole aufeinander und es gibt viele Deutungsversuche.

Die “Unglückszahl 13″, denn sie übersteigt das geschlossene Zwölfersystem und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst ohne Rest teilbar ist, was ihr eine besondere Bedeutung verleiht.  Sie hat auch einen religiösen Hintergrund, denn beim letzten Abendmahl waren 13 Personen anwesend. Im deutschen Volksmund hieß sie auch das “Dutzend des Teufels”. Die Zahl “13″ gilt in vielen Kulturen als Unglückszahl. Die irrationale Furcht vor der Zahl 13 wird Triskaidekaphobie genannt. Menschen, die an dieser Phobie leiden meiden Räume, Stockwerke oder allgemein die Zahl 13. Diese weit verbreitete Phobie geht so weit, dass in Gebäuden oftmals der 13. Stock „fehlt“ bzw. nicht ausgeschildert wird. Und sogar in Flugzeugen wird des Öfteren die 13. Reihe in der Nummerierung ausgelassen. Und in Hotels und auch Krankenhäusern wird häufig auf ein Zimmer Nr. 13 verzichtet. Auch in vielen Motorsportserien wird auf die Startnummer 13 verzichtet.

Der “Schwarze Freitag”, dieser Ruf hat ebenfalls einen religiösen Hintergrund, denn Jesus wurde an einem Freitag gekreuzigt und auch Adam und Eva sollen an einem Freitag die verbotenen Früchte vom Baum der Erkenntnis gekostet haben. Weiterhin wird die Legende um den “Black Friday” (der amerikansische Börsenkrach von 1929) dafür mitverantworlich gemacht, obwohl dieser bereits an einem Donnerstag begann.

Doch nicht überall ist die Zahl “13″  ein Symbol für Unglück. So ist sie z.B. in der jüdischen Tradition eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, da sie über der Zwölf steht und auch bei den Japanern gilt sie als Glückszahl. Im protestantischen Norden Deutschland galt der Freitag, noch 1930, als Glückstag und als besonders günstiger Termin zum Heiraten.

Es gibt auch Untersuchungen, mit Auswertungen von Unfalldaten, die belegen, dass sich an einem Freitag, dem 13. nicht mehr Verkehrsunfälle ereignen, als z.B. als an einem Freitag, dem 6. oder 20.

Ich persönlich betrachte die “13″ als Glückszahl, denn meine Tochter wurde in der Nacht von Freitag, dem 12. Mai, auf Samstag, den 13. Mai 1995, um 1.59 Uhr, geboren. Ein Freudentag !

Und wie stehst du zum “Freitag, dem 13.” ? Ich wünsche dir einen schönen und glücklichen Freitag … und einen guten Start in ein “sommerliches” Wochenende.

P.S.

Noch ein Glücks-Zeichen ? Diesen Blog habe ich am 13. März 2010, das war allerdings ein Samstag, online gestellt und mit dem 1. Artikel habe ich am 15. März (Neumond) mit dem Artikel: “Leben mit dem Mond-Kalender” begonnen. Meinen 1. Blog “Zeit für Gefühle” habe ich zum 29. Mai d. J.  eingestellt, denn zwei Blogs gleichzeitig, dass schaffe ich zeitlich einfach nicht. Dieser Blog – in eigener Domain – existiert immer noch,  falls du einmal darin stöbern möchtest.

Bis heute hatte ich – im Licht und Liebe-Blog -  über 13.000 Besucher … was mich sehr freut … und mich in meiner positiven Einstellung bestätigt. Deshalb möchte ich mich – an dieser Stelle – ganz herzlich bei allen Besuchern … und allen Kommentatoren … bedanken. Ich werde auch weiterhin versuchen,  alle Leser mit interessanten Artikeln zu erfreuen und alle Kommentare persönlich zu beantworten.

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Sorglos … glücklich sein …

Als hätte das Schicksal sich gegen in verschworen, so verlor ein reicher Bankkaufmann in kurzer Zeit seine Frau durch einen Autounfall, sein Haus durch einen Erdrutsch, sein Vermögen durch einen ungetreuen Geschäftspartner und seine Freiheit, weil er den Polizeipräsidenten massiv beleidigt hatte wegen der polizeilichen Unfähigkeit, den flüchtigen Teilhaber zu finden.

In seiner Zelle jedoch schien er wie verwandelt zu sein. Seine Wut war verschwunden. Er wirkte ausgeglichen und war anscheinend ganz zufrieden.

“Was ist bloß los mit dir?”, fragte der Wärter ihn eines Tages. “Ich habe den Eindruck, dass du dich hier wohlfühst. Was ist der Grund dafür, dass du, wie es scheint, ganz glücklich bist?”

“Warum sollte ich nicht glücklich sein?”, lachte der ehemaliger Bankier, “ich habe doch nichts mehr zu verlieren!”

- von Norbert Lechleitner, Auf den Flügeln der Sehnsucht -

In diesem Sinne wünsche ich dir einen glücklichen und sorglosen Donnerstag.

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Haben wir Mut zur Veränderung ?

Leben heißt, sich verändern. Vollkommen sein heißt, sich oft verändert zu haben.

- John Henry Newman- Zum “Bonus-Punkte”  … und zum Mut … sammeln in diesem Lebens-Spiel …  fordert uns “Xavier Naido” mit diesem Song auf:

Leider erscheint uns die Idee, jemand Anderen zu verändern, viel faszinierender, als an uns selbst zu arbeiten. - Unbekannter Autor -

Vor Veränderung haben wir alle eine gewisse “Angst” und deshalb erfordert es MUT, auch wenn schon öfter einmal etwas SCHIEF gegangen ist. Doch haben wir dann die Angst überwunden und lassen wir Veränderung zu, sowohl bei uns, also auch beim Anderen, dann öffnet sich eine neue Tür … und dann kann sich so viel Neues entwickeln …

Ich wünsche dir Mut und einen guten und liebevollen Tag.

P.S.

“Mut ist das Übertreten der SELBST gesteckten Grenzen.”

- Elisabeth Hable -

P.P.S.

Mit diesem Artikel denke ich ganz besonders an “Andrea” und ich bewundere ihren MUT zur Veränderung. Mit ihrem Mut ist sie jetzt zurück nach Deutschland gekehrt, denn sie wollte NICHT den Anderen verändern – sie hat sich lieber selbst verändert. Auch wenn ich in dieser “Lebens-Geschichte” nicht alle Einzelheiten kenne, ich bewundere diese Lebens-Einstellung … zum Lebens-Spiel … und ihre Umsetzung … zu der ich Andrea weiterhin alles erdenklich Liebe und Gute wünsche.

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Leben mit “ZEN”  … Lebens-Energie durch die Konzentration auf das Wesentliche gewinnen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf das richten, was gerade ist und den Augenblick im HIER und JETZT genießen, ganz OHNE Furcht vor der Zukunft und ohne Ballast aus der Vergangenheit, und wenn wir im Alltag mit “ZEN” leben, dann finden wir zu einer neuen Einstellung zu den täglichen Arbeiten, dann gewinnen wir hinzu an Lebensfreude, halten INNE – nehmen uns einige Minuten Zeit.

Zeit für uns selbst und die Welt, die uns umgibt.

Wenn wir uns diese Zeit nehmen, dann nehmen wir Dinge intensiver wahr, lauschen aufmerksamer auf Geräusche und werden den “Reichtum” des LEBENS deutlicher spüren.

Diesen Weg zur “Harmonie des Herzens” weisen uns die fernöstlichen Gedanken und Lebenserfahrungen – “ZEN”. Genau an diesem Punkt befinde ich mich gerade – wieder einmal – und deshalb möchte ich in den nächsten Wochen eine “Artikel-Serie” zum “ZEN” schreiben, da mich diese fernöstlichen Gedanken sehr beflügeln und vielleicht erreiche ich auch DICH damit.

“Der Zauber des Augenblicks liegt in der Magie des Alltäglichen.”

- fernöstliches Zitat -

So wünsche ich dir jetzt noch eine schöne, intensive und beflügelte Woche.

“Die Wunder des Lebens sind hier. Wir spüren sie in uns und überall um uns herum: Unsere Augen sind ein Wunder, unser Herz ist ein Wunder, unser Gehirn ist ein Wunder. Der blaue Himmel, die weißen Wolken, die Berge, die Flüsse, die Wälder, die Blumen, der Mensch, den wir lieben – all dies sind wahre Wunder des Lebens. Doch wenn wir es zulassen, dass wir uns im Leiden an der Vergangenheit verlieren und in den Sorgen und Ängsten über die Zukunft, haben wir keine Möglichkeit mehr, im Hier und Jetzt mit all diesen Wundern in Berührung zu sein.”

- Thich Nhat Hanh -

Wir sollten also nicht auf ein Wunder in der Zukunft warten, sondern im HIER und JETZT all diese Wunder leben und erleben.

Ich wünsche euch noch einen “wunder-vollen” Pfingst-Montag und einen guten Start in die letzte Mai-Woche.

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