In diesem Advent nehme ich mir viel Zeit für besinnliche Stunden, in denen ich einfach einmal die Seele baumeln lasse und lese sehr gerne Weihnachtsgeschichten, wie zum Beispiel diese:

Das goldene Geschenkpapier

Vor einiger Zeit, hat ein Mann seine 5 Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldverpackungspapier bestraft. Das Geld war knapp und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hatte, um eine Schachtel zu verzieren, um sie unter den Weihnachtsbaum zu legen. Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenksschachtel ihrem Vater und sagte: Das ist für dich, Papa.

Der Vater war verlegen weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Geschenksschachtel und wurde wieder sehr zornig, als er sah, dass diese leer war. Wütend sagte er zu ihr: Weißt du nicht, junge Dame, dass wenn man jemand ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein sollte? Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte: “Papa, sie ist nicht leer, ich hab’ so viele Bussis hineingegeben, bis sie ganz voll war.”

Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf seine Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen, und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.

Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.

Nach dem Tod seines kleinen Mädchens behielt der Vater sein ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett. Immer wenn er durch schwierige Probleme entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor einen Kuss von seinem kleinen Mädchen heraus zunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die sie dort hineingegeben hatte.

- Verfasser unbekannt -

Ich wünsche dir einen schönen Freitag und, dass du gut in ein lichtvolles 2. Adventswochenende kommst.

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  • Liebe Doris,
    ich kannte die Geschichte zwar schon aber sie ist immer wieder sooooo schön.
    Zeit nehmen, ja, das muss man mittlerweile planen, weil es nicht mehr einfach so passiert in der schnelllebigen Zeit heute. Aber ich nehme mir sie im Allgemeinen in der Adventszeit auch. Hab ein schönes Wochenenende. Lieben Gruss, Simone

    • Liebe Simone,
      ich kenne diese Geschichte auch schon länger und mag sie immer wieder gerne lesen. Jetzt, wo ich “älter” werde, obwohl ich das nicht so ernst nehme – mit dem Alter – , habe ich das Bedürfnis mir mehr Zeit zu nehmen. Und, in diesem Jahr nehme ich mir wirklich Zeit, die Adventszeit zu “genießen”, ob das wohl an der “5″ vor der Null liegt ? *g*
      Ich plane es nicht mehr, ich lebe es einfach.
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Hallo Doris,
    ja, ich kannte sie auch, habe sie aber sehrn gern wieder gelesen.
    Die Nachricht dahinter ist so wichtig und richtig. Wer weiß denn schon, was morgen ist?
    Und Liebe ist doch so viel wichtiger als materielle Dinge.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir, liebe Grüße
    Katinka

    • Liebe Katinka,
      die Nachricht ist wirklich wichtig, das ist genau so wie bei der Geschichte mit der schönen Wäsche … Wer weiß schon, was MORGEN ist … Letztlich sollten wir JEDEN TAG so nutzen, als wäre er der letzte Tag … und diesen voller Liebe …
      herzliche Grüße
      Doris

  • liebe doris
    immer wieder schön zu lesen
    sie gehört fast schon zu weihnachten, wie der kalender :)
    danke!!!!
    herzlichste schneegrüße von babsi

    • Liebe Babsi,
      genau … und gerade in der Adventszeit … wie ein Türchen im Advents-Kalender …
      Herzliche Grüße – nach Wien -
      Doris

  • Anne:

    Die Geschichte hat mich sehr sehr bewegt – vielen Dank dafür!

    Ganz liege Grüße und ein schönes zweites Adventswochenende,

    Anne

    • Liebe Anne,
      es ist eine wahrlich bewegende Geschichte, die uns Nahe bringen möchte, dass wir uns nicht immer über Kleinigkeiten aufregen sollten … und vor ALLEM anerkennen sollten, was andere Menschen “versuchen” , uns aus Kleinigkeiten, eine kleine Freude zu bereiten, die dann so nachhaltig wirken können.
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Diese Geschichte kannte ich noch gar nicht. Aber ich habe einen ziemlichen Kloß im Hals. Die geht wirklich unter die Haut.

    Hab noch einen schönen und besinnlichen Abend liebe Doris,

    Emily

    • Liebe Emily,
      das tut mir leid, ich wollte KEINEM einen Kloss im Hals hinterlassen. Wohl schon zum Nachdenken anregen … So hoffe ich, dass ich dich mit meinen Kirschbaum-Zweigen – morgen – wieder etwas heiterer stimmen werde.
      Von Herzen
      Doris

  • Liebe Doris, diese Geschichte ist genauso so schön wie DER KLEINE LORD oder IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN.
    Wünsche Dir einen besinnlichen 2. Advent
    Mit den Besten Wünschen
    Mrs.Jones

    • Liebe Mrs. Jones,
      ich DANKE dir ganz herzlich für das Zuspielen deiner Schneebälle … einfach zwei wundervolle Geschichten, an die du mich da erinnerst … engelhaft …
      Mit den herzlichsten Grüßen – für dich -
      Doris

  • Susanne:

    Liebe Doris,

    danke für diese Geschichte. Ein Thema welches man sich nicht oft genug bewußt machen kann. Ich bin sehr auf die Kirschbaum Zweige gespannt. Wie nennt man den morgigen Tag noch??

    Ganz liebe Grüße
    Susanne

    • Liebe Susanne,
      du wirst es nicht glauben, doch ich bin heute nach Düren gefahren und habe auf dem Markt tatsächlich “Kirschbaum-Zweige” gekauft, wunderschön – für 2,- Euro den Bund – und ich bin sehr gespannt, ob sie an Weihnachten blühen. Ich wünsche dir – Morgen – einen schönen 2. Advent.
      Herzliche Grüße
      Doris

  • GZi:

    ich kannte die Geschichte auch noch nicht und auch ich hatte einen Kloß im Hals, als ich sie las… Sie erinnert ein bisschen an “das Geschenk der Weisen”… Möge man und niemand vergessen, wie wichtig die Liebe und das “bloße” an jemanden gedacht zu haben sind. Sie sind so kostbar – und so leicht vergänglich!

    • Liebe Gesa,
      ich genieße in diesem Jahr die Adventszeit wirklich “richtig” (für mich fühlt es sich jedenfalls so an) … und das auch dadurch, weil ich so viele schöne und alte Geschichten lese … ich frage mich allerdings auch, musste ich dazu erst 50 werden … nun ja, vielleicht ist das ja ein Geschenk der Weisen …
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Die Geschichte kannte ich zwar; jedoch bedanke ich mich sehr für die Auffrischung.
    Diese Geschichte geht so sehr zu Herzen, wunderbar.
    Da sieht man wieder, wie Ideelles oft viel wertvoller ist als Reales.

    • Liebe Barbara,
      mir gehen diese Geschichten auch sehr zu Herzen. Und es ist sehr schön, sich viel Zeit zu nehmen, für Kerzen, Düfte, alte Lieder und Geschichten, alle Jahre wieder, – ganz ohne Kommerz – geht auch!
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Hab ich in irgend einem Blog mal gelesen. Dennoch empfinde ich sie wieder als schön und traurig zugleich.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Liebe Kerstin,
      schön und traurig zugleich … und so wichtig, dass wir uns dies immer wieder bewusst machen …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,

    ich kannte diese Geschichte noch nicht und habe jetzt Gänsehaut. So schön und so traurig zugleich.
    Danke schön.

    Liebe Grüße an dich,
    Martina

    • Liebe Martina,
      für so viel Gänsehaut wollte ich mit dieser Geschichte nun wirklich nicht sorgen … lediglich wieder einmal etwas bewusst machen …
      herzliche – und hoffentlich wieder erwärmende – Grüße
      Doris

  • Ich kannte diese Geschichte noch nicht und bin jetzt ganz gerührt. Ich werde sie sicher nicht vergessen. Es steckt eine Menge Wahrheit drin und sollte uns die Augen öffnen – danke!

    Sei lieb gegrüßt von Kerstin

    • Liebe Kerstin,
      ich freue mich auch immer, wenn ich Geschichten finde, die ich noch nicht kenne … und davon gibt es eine ganze Menge … gerade von denen, die uns die Augen öffnen …
      herzliche Grüße
      Doris

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