Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, kann ich auf Weihnachts-Grußkarten verzichten ? Auch so ein schöner alter Brauch …  einige  Sammler spannen eine Leine auf und befestigen daran all’ die eingehenden Weihnachts-Grußkarten, die ja in der Regel auch liebevolle und segensreiche Wünsche für das Neue Jahr beinhalten … Doch irgendwie war ich damit nicht mehr glücklich … zunächst habe ich dann Weihnachts-Grußkarten z.B. von den “SOS-Kinderdörfern” oder von “Unicef” verschickt, da ich durch den Kauf dieser Karten zumindest etwas hilfreiches beisteuern wollte …

… doch dann habe ich mich vor drei Jahren dazu entschlossen nur noch digitale Weihnachts-Grußkarten zu versenden und das eingesparte Geld für die Karten und das Porto zu spenden, und wirklich nur noch Karten an die Menschen zu versenden, die keinen Internet-Anschluss haben. Das führte zu Diskussionen, denn einige Menschen können sich mit digitalen Grußkarten einfach nicht anfreunden und empfinden es – gerade an Weihnachten – als nicht “angemessen” …

und wie siehst du das ?

Ich für meinen Teil werde weiterhin SPENDEN und am Wochenende meine Weihnachts-Grußkarten-Aktion “online” starten.

Falls auch du gerne “digitale” Grußkarten verschicken magst, dann findest du z.B.

bei “Kuschelkarten.de” und bei “Seelenfarben.de” schöne Motive.

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  • Coco:

    Guten Morgen Doris!
    Ich bin eh’ nicht der typische Weihnachtsspender, dies verteilt sich regelmäßig aufs Jahr bei mir. Daher gibt es bei mir Karten, ich finde es so schön, Weihnachtspost im Briefkasten zu haben und ich denke, es geht vielen anderen auch so. Wir basteln in den meisten Faällen die Karten auch selbst und allein darauf möchten wir nicht verzichten, weil es unheimlich viel Spaß macht.
    Ich wünsche Dir einen schönen vierten Advent,
    liebe Grüße, Coco

    • Liebe Coco,
      auch ich freue mich sehr über Weihnachts-Post im Briefkasten … und über selbstgebastelte oder besonders auserwählte Karten umso mehr … das möchte ich auch keinem NEHMEN und diese möchte ich auch NICHT MISSEN ! Und die Freude, die Menschen empfinden, wenn sie selbst Karten basteln, für Menschen, die einem lieb und wichtig sind, die kann ich sehr gut nachvollziehen und ich bin mir sehr sicher, dass die Menschen, bei denen diese Karte ankommt sich sehr darüber freuen. Ich selbst hebe diese besonderen Karten sogar in einem speziellen Karton auf. Doch vor etwa 25 Jahren ist mir bewusst geworden, dass Weihnachten leider immer mehr zum Komsum-Fest ausartet und dazu zählen für mich – u.a. – auch all’ die vielen Weihnachts-Gruß-Karten, die gerade auch im Geschäfts-Alltag – versehen mit Präsenten – verschickt werden … Damals gehörte es zu meinem Job mich um die schönen Weihnachtskarten- und Grüße nebst Präsenten zu kümmern … und anfangs hat mir dies auch Freude gemacht, doch dann wurde mir immer bewusster, dass es andere Menschen gibt, die keinen sicheren Job haben, kein schönes Zuhause und die froh sind, wenn sie überhaupt überleben, während ich mir gerade Gedanken mache über Weihnachts-Gruß-Karten und Präsente für Menschen, denen es wirklich richtig gut geht und die ein Dach über dem Kopf haben. Mein damaliger Chef hat sich dann von mir überzeugen lassen, dass wir Weihnachtsgrüße und damit verbundene Danksagungen für die gute Zusammenarbeit und gute Wünsche für das Neue Jahr auch ohne Präsente an all’ die wichtigen Menschen, mit denen wir zusammengearbeitet haben, versenden können. Und was soll ich dir sagen, ich war selbst überrascht, die Aktion ist sehr gut angekommen … und die Spende, die mein Chef getätigt hatte, ist sehr gut bei hilfsbedürftigen Menschen angekommen. Ab diesem Zeitpunkt gab es keine Weihnachts-Präsente mehr … nur noch Karten … und im privaten Bereich finde ich diese, wie schon erwähnt auch sehr schön, doch bin ich immer noch der Meinung, dass wir selbst darauf verzichten können und auf digitale Karten oder auch Telefonate umsteigen könnten … auch bin ich mir bewusst darüber, dass ich damit z.B. der Druck- und Papier- etc.-Industrie nicht gerade förderlich bin … doch irgendwie verlagert sich dies doch nur, oder ? Womit ich bei den Spenden bin … ein weites Thema … es gibt Menschen, die glauben, dass das Spenden gar nicht gut ist … und wieder andere Menschen, die – weil es ihnen selbst gut geht und sie es sich leisten können – gerne geben und spenden … ich zähle zu den glücklichen Menschen, die in der Lage sind etwas abzugeben … und auch ich gebe dieses nicht NUR zu Weihnachten gerne, sondern so, wie es gerade gebraucht wird und ich es für mich selbst kann … und diese Spende muss nicht immer “finanzieller” Natur sein …
      herzliche Advents-Grüße
      Doris

  • Liebe Doris, ein interessanter Artikel … bei mir ist es eine Mischung aus Karten, Mails, und telefonieren. Vor allem Menschen anzurufen, an die man zwar das Jahr über öfters mal denkt, aber das telefonieren dann wieder verschiebt oder vergisst, macht so viel Freude auf beiden Seiten. Und wegen dem Spenden, das ist nicht auf Weihnachten fixiert, und mal ehrlich, wieviel kosten denn die Karten und das Porto im Vergleich zu dem, was an Weihnachtsgeschenken gekauft wird … Oder einmal weniger essen gehen und dafür das ersparte an die Obdachlosen im Ort geben, für eine Kuscheldecke oder Happi fürs Hundi, oder ein Buch, ja ehrlich, ich hab das mal gemacht, hab einem Obdachlosen spontan ein Buch geschenkt, das ich kurz vorher am Flohmarkt gekauft hatte, du glaubst nicht wie der sich gefreut hat! Das war 1 Euro …

    ups, das war jetzt ein langer Kommentar, du siehst, deine Zeilen regen an ;)
    schöne Adventszeit dir, und lieben Gruß, Ju

    • Liebe Ju,
      ich glaube, dass sich da mittlerweile einige Menschen um-orientieren und ich finde jede Art der Kommunikation sehr schön und wichtig. So, wie du es beschreibst – empfinde auch ich – … das ganze Jahr über treffen wir Freunde und Bekannte und versprechen uns, dass wir uns bald wieder einmal hören und sehen … und dann ziehen die Monate ins Land’ … halt weil jeder ständig irgemdwas um die Ohren hat … und gerade deshalb ist dieser Brauch sich Weihnachts-Grüße zuzusenden auch sehr schön … was auch jeder daraus macht, und vor allem wie er es macht … ich wollte mit meinem Artikel KEINEM zu nahe treten, dass sollte jeder so machen, wie er es mag und für richtig hält … und ich mache es halt auf meine Art … und ich respektiere und toleriere auch die andere Art ! Tja, und was die Weihnachtsgeschenke angeht … ohne der Wirtschaft Schaden anrichten zu wollen … das könnte auch anders gehen, wenn wir nur wollen … ich bin da – mit meiner Familie – sicher schon auf einem guten Weg … und ich höre und erlebe es auch bei vielen anderen so … mich erfreut das … und wie oft im Leben können wir uns an Kleinigkeiten erfreuen, da spielt der Preis doch gar keine Rolle !
      Es geht doch m.E. mehr um die Aufmerksamkeit und das Gefühl, was wir mit einem Geschenk vermitteln möchten … doch dazu brauchen wir kein Weihnachtsfest, auch wenn ich diese Tradition sehr mag, doch das Schenken zur rechten Zeit, wenn es gerade passt, hat m.E. so viel mehr …
      Es freut mich, das meine Zeilen “anregen”, und dein Kommentar war jetzt nicht wirklich lang (wie du an meiner Antwort und an meiner Antwort an Coco, der allgemein – auf dieses Thema – gefasst zu verstehen ist, siehst) …
      Mein ARTIKEL hätte wesentlich länger ausfallen können, doch ich wollte mich einmal nicht ganz so lang fassen ! Und wer weiß wofür das GUT war, vielleicht habe ich damit ja auch etwas in’s positive ROLLEN gebracht.
      Herzliche Adventsgrüße
      Doris

  • Ich selber verschickte immer selbstgestaltete Karten, wenn überhaupt. So richtig nett finde ich das per Mail nicht…aber das ist Geschmacksache. Über eine handgeschriebene Karte macht mir mehr Freude.
    Wenn man allerdings Karten in großer Zahl verschicken “muß”, ist das eine andere Sache.
    Liebe Grüße, Petra

  • Eine selbst geschriebene Karte ist durch nichts zu ersetzen.
    Man kann sie immer wieder hervor holen und sich daran erfreuen.
    Aber jeder so, wie er es mag :-) .

    Lieben Gruß
    Anna-Lena

  • GZi:

    ich muss mich morgen endlich mal an die Weihnachtspost setzen und es wird wohl ca. halbe habe werden… aber mir fehlt sogar noch die Liste… habe noch absolut gar nicht angefangen :(

  • Liebe Doris, Karten schreiben war noch nie ein Thema für mich. Telefonieren oder E-Mail . Das Geld zu spenden eine gute Idee!
    Liebe Grüsse
    Mrs. Jones

  • Liebe Doris, ich finde die Karten von Seelenfarben sehr ansprechend und verschicke sie das ganze Jahr über – auch besonders an Weihnachten und einen Geldbetrag spende ich an SOS Kinderdorf – zu denen ich eine ganz besondere Verbindung habe!
    dir eine gesegnte und be Sinn liche Zeit!
    in Liebe Monika

  • Liebe Doris,
    auch ich bin eine Kartenbastlerin. Allerdings schaffe ich es zeitlich nicht mehr, all meinen Bekannten selbst gebastelte Karten zu schicken und manch einer, der eh nicht viel Wert auf “richtige Post” legt, bekommt dann auch mal eine digitale Weihnachtspost, dann allerdings immer mit einem persönlichem Foto.
    Gerade zu Weihnachten finde ich handgeschriebene Karten viel persönlicher, da wir ja sowieso in einer Welt leben, wo immer weniger selbst geschrieben wird.
    Doch jeder so wie er es mag, ich kann auch diejenigen verstehen, die das eingesparte Geld (besonders wenn man viel Weihnachtspost schreibt) lieber spenden will.

    LG Susanne

  • Liebe Doris!
    Ich verschicke zwar auch gerne digitale Karten, so über das Jahr, aber zu besonderen Festen finde ich die persönlich geschriebenen und gestalteten Karten unersetzlich.
    Sei lieb gegrüßt von:
    Beate

    • @ ALL … Ihr Lieben …

      ich bin eurer Meinung, dass persönlich geschriebene und gar selbst gestaltete Gruß-Karten einfach unersetzlich sind …, doch m.E. gibt es gerade an Weihnachte so eine Art “Verpflichtung” … gerade was die geschäftlichen Karten angeht …

      und was spricht dagegen, einfach einmal so eine Karte oder einen Brief zu versenden, ganz ohne besonderes Ereignis ?

      Obwohl ich kein Mathe-Fan bin … hier einmal meine Rechnung:

      Heute habe ich – am 4. Advent – 40 digitale Weihnachts-Karten versandt:

      40 Karten – der Einfachheit-halber – à 1,- Euro = 40 Euro.
      40 x Porto (im Umschlag) je 0,55 Euro / Karte = 22 Euro.

      sind wir also bei 62 Euro angelangt …

      Ich runde diese Summe jetzt auf 100,- Euro auf und spende diese an die “SOS-Kinderdörfer” und bin mir sicher, dass sich die Kinder darüber sehr freuen, wie schon in den letzten Jahren.

      Ich hätte natürlich auch die Karten der “SOS-Kinderdörfer” kaufen und versenden können, doch m.E. ist das nicht wirklich sinnvoll und auch nicht ökologisch !

      Tja, und was nun meine Karten angeht … ich hoffe, dass sich die Menschen, die meine “digitalen” Weihnachts- und Neu-Jahres-Gruß-Karten erhalten freuen, denn ich habe an sie gedacht und ihnen liebevolle Grüße geschickt … und diese Grüße habe ich sehr individuell gestaltet und per Hand eingetippt, O.K., nicht handschriftlich geschrieben… doch m.E. zählt doch der Gedanke, oder ?
      Mit vielen werde ich an den Weihnachtstagen, oder zwischen den Tagen, sicher noch telefonieren, was auch immer wieder sehr schön ist.

      Vielleicht bin ich schon zu fortschrittlich (in meinem Alter ? *g*) … doch ich glaube, dass wird die Zukunft so mit sich bringen … selbst die Post ist ja schon auf dem E-Weg … wir werden sehen …

      doch letztlich denke ich: “Jeder so wie er mag.”

      Und ich, ich freue mich über jegliche Post!

      Herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,

    digitale Grußkarten sind nicht das gleiche wie Postkarten, finde ich. Es gibt ein paar liebe Menschen, da finde ich eine “richtige” Weihnachtskarte angebracht. Bei anderen wiederum ist es auch mit einer digitalen Grußkarte getan, was jetzt nicht abwertend gemeint sein soll. Ich freue mich über beides, bekomme aber von der Familie z.B. lieber richtige Post, als virtuelle. :-)
    Ich habe auch nicht so viele Karten zu verschicken, dass nicht gleichzeitig auch noch eine Spende möglich wäre, wenn ich spenden möchte. Von daher stellt sich mir diese Frage nicht. :-)

    Liebe Grüße,
    Martina

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