Alles braucht seine Zeit …

Unser Leben besteht aus vielen Jahren, unendlich vielen Monaten und Wochen und aus einer Aneinanderreihung von Tagen, Stunden und Minuten. Das Geschenk unseres Lebens ist zugleich das Geschenk der uns zur Verfügung gestellten Lebenszeit.

Wir sollten uns in Geduld üben und vom Augenblick nur das erhoffen, was er uns jetzt gerade geben kann. Wir sollten uns nicht selbst überfordern und auch von anderen nicht mehr verlangen, als sie z.Zt. leisten können. Es kann nicht immer alles, was wir wollen, zu jedem Zeitpunkt getan werden und auch gelingen. Es gilt, den richtigen Augenblick wahrzunehmen für all die Dinge, die wir gerne in Angriff nehmen wollen und auch für Worte, die wir einem anderen Menschen sagen möchten. Wenn wir dies tun, dann kann sich erfüllen, was wir uns wünschen, und unser Leben kann voller Segen fruchtbar sein.

“Alles braucht seine Zeit, braucht Sorgfalt und Pflege, bis es dir in farbenfroher Fülle blühen und dein Herz glücklich machen kann – nicht nur in der Natur, sondern auch in dir selbst.”

- Christa Spilling-Nöker -

Bereits vor meiner Blog-Pause war mir bewusst geworden, wieviel Lebenszeit ich in den vergangenen Monaten im Internet verbracht habe und das war nicht gerade wenig. Es hat mir viel Freude gemacht und so soll es auch in Zukunft bleiben, doch die Lebenszeit, die mir zur Verfügung steht – und wir wissen alle nicht, wieviel Lebenszeit uns zur Verfügung stehen wird, werde ich anders einteilen. Die Zeit, die ich im “www” verbringe werde ich kürzen und Artikel  so posten, wie es der Augenblick ergibt und ganz nach Muse und Lust, ebenso werde ich es mit den Kommentaren in anderen Blogs halten. Auf diese Weise brauche ich in Zukunft nicht mehr so häufig darauf hinzuweisen, dass es hier – aufgrund Zeitmangels – etwas ruhiger wird.

Die Blog-Pause hat mir sehr gut getan und ich möchte mich ganz herzlich bei euch ALLEN für die Kommentare und die lieben Grüße und Wünsche zu den beiden letzten Artikeln bedanken.

Jetzt wünsche ich euch einen guten Start in den November und eine Zeit voller glücklicher Augenblicke.

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… eine ZEN – Geschichte … “Zum Leben erwachen” …

Eine “Legende” erzählt, daß Buddha nach seiner Erleuchtung einen Spaziergang über die Felder machte und unterwegs einem Bauer begegnete. Dieser war beeindruckt vom Licht, das vom Meister ausging. “Mein Freund, wer seid Ihr?” fragte er. “Ich habe nämlich das Gefühl, vor einem Engel oder einem Gott zu stehen”. “Ich bin nichts dergleichen”, entgegnete Buddha. “Was aber macht, daß Ihr so anders als die anderen seid, dass sogar ein einfacher Bauer wie ich imstande ist, dieses Licht zu bemerken?” “Ich bin nur jemand, der zum Leben erwacht ist, während die anderen schlafen. Nichts weiter. Dies sage ich allen, aber niemand glaubt mir.” “Was bedeutet ‘zum Leben erwachen’ ? “Es bedeutet, jedem einzelnen Augenblick Beachtung zu schenken, nicht mehr und nicht weniger. Nichts gibt dem Menschen mehr Freude. Der Tag ist in Millionen von Augenblicken aufgeteilt, und wer sich auf die Gegenwart konzentriert, wird am Ende das gleiche Licht ausstrahlen wie ich.” “Ein Bauer wird das nicht können.” “Den heiligen Männern gelingt es, und sie sind Menschen wie du. Bemühe dich ein wenig, und du wirst wie diese heiligen Männer und Meister sein, die im Himalaya leben.” Der Bauer fuhr fort:”Ich bemühe mich, die Götter zu achten, aber in meiner Familie gibt es immer irgendein Problem, das mich davon abhält, mich zu konzentrieren.”

Buddha trat zu ihm und gab ihm, ohne daß es einen Grund dafür gab, eine Ohrfeige. Der Bauer erschrak. “Hast du diese Ohrfeige verdient?”, fragte der Erleuchtete. “Selbstverständlich nicht. Seit Ihr hier seid, habe ich mich demütig verhalten und sogar das Licht erkannt, das Ihr ausstrahlt.” “Warum aber hast du nichts getan, um sie zu verhindern?” “Weil ich nicht schnell genug reagiert habe.” “Die Probleme, die wir in unseren Familien oder bei unserer Arbeit haben, sind nur dazu da, uns beizubringen, schnell zu reagieren. Wer diese einfache Lektion nicht lernt, den beherrscht das Leid, und er wird die Götter niemals so ehren können, wie sie es verdienen.” “Ich versuche immer auf die bestmögliche Art zu reagieren, aber das Leben eines gemeinen Mannes ist anders, und ich glaube, Ihr versteht mich nicht richtig. Ich werde Euch ein Beispiel geben: Jedes Mal, wenn ich auf den Markt gehe, um zu verkaufen, was ich geerntet habe, treffe ich dort auf einen Händler der versucht, mich zu beleidigen. Neulich konnte ich es nicht mehr ertragen und habe ihm den Regenschirm auf den Kopf gehauen. Doch ich schäme mich, daß mein Herz so voller Haß ist.”

“Du hast falsch gehandelt, indem du ihn gehaßt hast”, sagte Buddha lächelnd. “Wenn er dich das nächste Mal beleidigt, versuche dein Herz mit Güte zu füllen. Und schlage ihm wieder mit dem Regenschirm auf den Kopf, denn das scheint die einzige Sprache zu sein, die er versteht.”

Buddha wollte daraufhin weitergehen. Doch der Bauer bat ihn, noch einen Augenblick zu bleiben: “Seht diese Bäume an. Seht diese Vögel am Himmel an. Immer, wenn ich auf dem Feld arbeite, sehe ich, wie sie in vollkommenem Einklang mit der Natur sind. Sie haben ihren Platz im göttlichen Plan gefunden. Ich aber muß mein Brot sauer verdienen. Warum behandeln die Götter die Vögel und die Bäume so viel großzügiger?” “Weil ein guter Vater von seinem Lieblingssohn immer mehr fordert.”

“Könntet Ihr nicht wenigstens eine Nacht in meinem Haus verbringen, damit Ihr mich ein wenig besser versteht?” “Was würde geschehen, wenn ein Bauer die Erde immer stärker düngt?”, fragte der Erleuchtete. Der Bauer erklärte, daß die Ernte im ersten Jahr ausgezeichnet sein würde. Im zweiten Jahr würde sie sogar noch reichlicher ausfallen, aber das Getreide seinen Glanz verlieren. “Und wenn du im Jahr darauf noch mehr Dünger verwenden würdest, dann könntest du im dritten Jahr nichts Rechtes mehr ernten, nicht wahr?”

“Unsere Unterhaltung war lang und hat wichtige Themen berührt. Versuche, dich an sie zu erinnern, das reicht. Wenn du jemandem ein wenig hilfst, stärkst du ihn. Aber hilfst du ihm zu viel, schwächst du ihn.”

Ich wünsche euch allen einen schönen Freitag … vielleicht gedüngt mit dieser Geschichte … und einen guten Start in ein wundervolles Wochenende.

P.S. Diese Geschichte bzw. “Legende”  habe ich vor längerer Zeit im Internet gefunden, sie ist aus dem Jahr 2006, doch m.E. “immer” aktuell  – und für mich kam sie mal wieder zum richtigen Zeitpunkt. Ich hatte sie einfach in Word abgespeichert. Jetzt passt sie gerade sehr gut in meine  ZEN-Artikel-Serie.  Der “Autor” dieser “Legende” ist mir leider nicht bekannt.

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Es ist nicht zu wenig ZEIT, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.

- Seneca -

Da momentan die Zeit für den Frühjahrs-Putz – lt. Mond-Kalender – besonders günstig ist nutze ich diese Zeit.

In der Zeit vom 8. April bis zum 12. April 2010 ist besonders das Fenster-Putzen ganz besonders begünstigt. Die Arbeit geht leicht von der Hand und ins Putzwasser kommt nur ein Spritzer Spiritus, das schont die Umwelt. Die Fenster werden streifenfrei klar und die Sauberkeit hält lange vor.

Ich wünsche euch Zeit – dir ihr nutzt -, mit welcher Tätigkeit auch immer.

Zeit

Kann die Anwendung des Mond-Kalenders im täglichen Leben hilfreich sein und dazu führen, dass wir im Einklang mit dem Mond leben?

Mit diesem Thema möchte ich in einer Artikel-Serie (über die Haupt-Mondphasen: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond) dazu beitragen, dass wir uns wieder darauf einlassen können im Einklang mit dem Mond zu leben.

Seit jeher hat sich der Mensch mit dem Mond beschäftigt und in fast allen Mythen, die in dieser Zeit entstanden sind, gibt es einen engen Zusammenhang mit Kulturen und Religionen. Der Mond verändert ständig seine Gestalt (Mondphasen). So können wir ihn gar nicht sehen, die Nacht bleibt mondlos (Neumond), manchmal sieht er wie eine Sichel aus (zu- oder abnehmender Mond) und manchmal sehen wir ihn als helle grosse, runde Scheibe (Vollmond).

Der Mond umkreist einmal im Monat die Erde, die wiederum die Sonne umkreist. Der Mond steht dabei ständig in einem anderen Winkel zur Erde und zur Sonne und wird immer mit unterschiedlichem Sonnenlicht bestrahlt. So entstehen die einzelnen Mondphasen, eine Mondphase dauert 27,3 Tage.

Heute, am 15. März 2010 ist NEUMOND.

Der Neumond hat besondere Energien, die jedoch meist “un-”bemerkt an uns vorüber gehen. Der Neumond dauert nur einen Tag, dennoch hat er eine ganz eigene Energie, denn in dieser Zeit empfangen Mensch, Tier und Pflanze ganz besondere Impulse, und es heißt, dass der Neumond-Tag der beste Zeitpunkt ist, um Neues zu beginnen.

Ganz gleich, ob ein neues Projekt im Privat- oder Berufsleben geplant ist, ob man eine Diät startet oder, ob man eine schlechte Gewohnheit aufgeben möchte, eignet sich dieser Tag als Start-Punkt am besten. So eignet sich dieser TAG auch besonders gut für “einen” Fastentag, da die Entgiftungsbereitschaft des Körpers am höchsten ist und überflüssige und gar schädliche Stoffe und Schlacken leicht aus dem Körper gespült werden können. Es heißt auch, das es der günstigste Tag für “schwere” Operationen sei, wobei sich die Chirurgen leider nicht nach dem Mondkalender richten können (obwohl: “Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.” – Zitat -), denn bei Neumond hält sich der Blutverlust in Grenzen und Komplikationen treten seltener auf. Werden kranke Bäume und Pflanzen an diesem Tag zurück geschnitten, regt es gesundes Wachstum an.

Der Neumond ist also die Periode des gänzlichen Neu-Beginns. Was auch immer ihr also heute plant, ich wünsche euch die positive Kraft des Neumondes.

Für alle, die gerne klassische Musik hören hier noch die Mondschein-Sonate von Beethoven:

Viel Freude daran.

P.S. Das Bild (gif-Datei) ist aus dem Internet, Herkunft unbekannt.
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Doris Karpowitz


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