Ein Sommer zum Satt-Sehen … – dOCUMENTA 13 – Flair in Kassel … so titelt die  HNA.de  gerade eben … und heute in der Frühe erlebte ich bereits die Einführung im “ZDF – mo:ma-Magazin” .

„Jetzt schlägt’s 13“.

Alle 5 Jahre wird Kassel zum Zentrum der internationalen Kunst-Ausstellung … wird zum Zentrum der internationalen Kunst … für 100 Tage … die wichtigste Kunst-Ausstellung der Welt, die “Documenta Kassel” – unterhaltsam, politisch wie aufregend – Kunst, die überraschen soll – am  9. Juni 2012  durch den “Bundespräsident Joachim Gauck” eröffnet.

In diesem Jahr legt die 13. dOCUMENTA in Kassel den Schwerpunkt auf “Werke mit politischer Aussage”. Die überwiegende Anzahl der 150 teilnehmenden Künstler schufen ihre Exponate gezielt für diese Ausstellung.

“Die Verweigerung der  Zeit” – Ausschnitt -  aus einem Exponat des Künstlers ” William Kentridge” auf  der Documenta 2012 in Kassel – “Foto” aus dem ZDF-Bericht im mo:ma -

Ich sage nur, “da will ich HIN” … denn ein Faible für “moderne Kunst” ist keine Voraussetzung um sich dies anzusehen.

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Der Sommer 2011 ist einfach eigen … und wir können nichts daran ändern, ausser uns selbst umweltbewusster zu verhalten …

Seerose

… mal Sonnenschein, mal Regen … und immer wieder viele düstere Wolken und auch Gewitter … wobei, solche Sommer hatten wir immer mal wieder … und mit Spannung verfolgen wir die Vorhersagen der Wetterfrösche …

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Nun ist es soweit … ich lege eine Internet – Pause ein … ich begebe mich wieder in den “Hohen Norden” zur Mitsommernachts-Wende und hoffe, dass ich vielleicht bei dieser Reise Glück habe und in den Genuss des Feuerzaubers “Aurora Borealis  ” komme. Ihr erinnert euch … mein Projekt “Feuerzauber” 2011 … ich möchte es wahr machen … möchte auf dem Nordkap-Plateau gestanden haben …

Ich bin selbst sehr gespannt auf diese Reise … und auch auf das Schiff, diesesmal auf einer “AIDA” … und lasse mich einfach überraschen … und für alle, die – so wie ich – ein Fan vom Feuerzauber der Polarlichter in Nord-Norwegen sind, obwohl dies zu dieser Jahreszeit selten ist, hier noch ein Video:

In dieser Zeit werde ich eine Auszeit vom Internet nehmen und auch das Handy nur im Notfall benutzen, sozusagen “meine Sommer – Pause “. Einfach einmal die Seele baumeln lassen … und abwarten was mir der bzw. die Tage so bringen … dieses Mal allerdings nicht auf einem Postschiff von Hurtigruten, sondern auf der AIDAluna, die Reise-Route:  “Nordeuropa 5″ … von Hamburg nach Norwegen, Island, Schottland und zurück nach HH, auf der wir dann in diesem Jahr die Sommersonnenwende erleben dürfen.

So wünsche ich euch allen eine gute Zeit … lasst es euch gut gehen … habt noch einen schönen Juni und startet gut in den Sommer … bis im Juli, wo ich euch dann gerne von meiner Reise berichten werde … und vielleicht sogar ein eigenes Feuerzauber-Foto präsentieren kann … wir werden sehen … von Herzen Doris

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Die zerrinnende Zeit … und schon ist der Mai vorbei … meine Lieblingsblume, der Mohn, steht noch in voller Blüte … doch die Zeit zerrinnt und verfliegt nur so – in Windeseile …

Die zerrinnende Zeit von Salvador Dali

Die zerrinnende Zeit von Salvador Dali

und schon steht der Juni – mit dem Sommerbeginn – vor der Tür.

Nach wie vor ist meine Zeit für das Bloggen und das Internet sehr begrenzt … und das wird sich wohl auch in den nächsten Wochen, vor meinem geplanten Urlaub, nicht ändern lassen. Den Blog schließen möchte ich jedoch nicht. So werde ich abwarten, was die Zeit mir bringt … und melde mich wieder, sobald es mir meine Zeit erlaubt.

??Nach diesem wunderschönen Früh-Sommer, mit Sonne satt – und das nun schon seit Wochen, wünsche ich euch eine gute Zeit und einen schönen Juni. Lasst es euch gut gehen !

Von Herzen

Doris

 

Schon wieder ein Montag und schon ist er auch vorbei … wie schnell doch so ein Tag vergeht … und wie schnell wohl diese Woche vergehen wird … alles eine Frage des Zeit-Empfindens ?

Und schon ist er da, der Herbst … dabei hatten wir doch gar nicht so viel Sommer – auf den wir in diesem Jahr so sehnsüchtig gewartet haben – … auch so ein Zeit-Empfinden  …

Zum Thema „Zeit-Empfinden“ habe ich eine sehr schöne Kurzgeschichte in dem Buch „ Berlin – Begegnungen und Begebenheiten“ von Anja Ploaszweski gelesen.

Das Zeitempfinden – 22. Juli -

Unterwegs, in Friedrichshain. Es ist kurz vor 19.00 Uhr. Ich laufe vorbildlich auf dem rechten Bürgersteig,  mir kommt eine Kleinfamilie entgegen. Ein etwa dreijähriges Mädchen geht zwischen seinen Eltern, die es an den kleinen Händen halten. Ich genieße den Anblick, denn die drei sehen zufrieden aus inmitten der nach Hause flüchtenden Leute, von denen sie mal links und mal rechts überholt werden. Noch sind sie etwa fünfzehn Meter von mir entfernt, doch das laute kindliche Glucksen und Kichern ist nicht zu überhören. Die blonden Zöpfchen der Kleinen wippen bei jedem Hüpfer auf und nieder. Als sie in Reichweite sind, fragt der Fratz seine Eltern lautstark, wie spät es denn jetzt sei. Sie wird doch wohl nicht schon die Uhrzeiten kennen? Ausgeschlossen. Die Mama schaut den Papa grinsend an und teilt dem Kind mit, dass es gleich so ziemlich genau 19.00 Uhr sei. „Hihi … so spät …”, erwidert die Kleine nur, und ihr Gesicht bekommt plötzlich einen nachdenklichen Ausdruck. Diese Antwort und ihre Mimik versetzen mich in Erstaunen und bringen mich gleichermaßen zum Nachdenken. Was wohl in ihrem Köpfchen vor sich gehen mag? Wie abstrakt muss dem Mädchen wohl diese Zahl erscheinen? Ich selbst erinnere mich nur vage an mein Zeitempfinden damals, das doch so anders war als das der Erwachsenen. Wie lang ist mir damals ein Tag erschienen, vor allem, wenn es ein langweiliger war – und wie lang eine Woche. Ein Monat, vielleicht sogar ein Jahr? Unvorstellbar lang. Fragt man ein kleines Kind nach seinem Alter, wird es stolz drei oder vier, manchmal sogar schon fünf Finger in die Höhe recken. Es wird noch lange dauern und das Kind ganz ungeduldig lauern, bis es denn endlich einen Finger mehr an seiner kleinen Hand zeigen kann. Nach dem Erscheinen der ersten Zahnlücke wird es dann irgendwann verschwinden, das Fingerzeigen. Dann ist man schon groß. Doch bis dahin ist es wohl noch sehr lang. Ich schmunzele vor mich hin. Die Familie ist jetzt zwei oder drei Meter hinter mir. Es ist jetzt vielleicht eine Minute nach sieben. Ein Kichern. „Und jetzt, Mama?”, fragt das Mädchen. „Wie spät ist es jetzt?”

Das Buch von Anja Ploaszweski bietet noch viel mehr dieser humorvoll geschriebenen Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen.

Wer die Hauptstadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive: fernab vom Tourismus und ganz nah am Alltagsgeschehen erleben möchte, der ist bei ihr richtig aufgehoben.

Auch auf ihrem Blog „Berlin: Begegnungen und Begebenheiten“ gibt es immer wieder interessantes zum Lesen.

Coralita (Blog-Pseudonym) hat sogar Platz 1 des „Blogger Marthon 2010“ belegt.

Ich frage mich, ist Zeit wirklich nur etwas für Erwachsene?  Wie siehst du das?

Das Buch „ Berlin – Begegnungen und Begebenheiten“

kannst du sofort über Anja beziehen  … einfach << hier klicken >>  …. oder über amazon.de ….

Ich wünsche dir eine schöne, zeitvolle Altweiber-Sommer-Woche …  in der ja die Temperaturen noch einmal recht sommerlich werden sollen …und das zum Herbst-Beginn, noch dazu  Vollmond

Hier bei mir – im Blog – wird es in den nächsten Tagen etwas ruhiger zugehen, ich werde nicht so häufig schreiben und kommentieren können … doch, sobald ich wieder mehr Zeit habe versuche ich alles nachzuholen … also bis BALD !

P.S. Die Veröffentlichung der Geschichte und der Fotos erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Anja. Vielen DANK !

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“Zeitmangel … Zeit ist kostbar …”

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zum Thema Vollmond:

“Vollmond”

“Vollmond-Magie”

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