Am 4. Dezember werden Zweige mit Knospen in eine Vase gestellt. Es soll Glück bringen, wenn sie an Weihnachten blühen … auch so ein schöner, alter Brauch.

Der Legende nach war Barbara ein junges Mädchen, das zur Zeit der Christen-Verfolgung im Römischen Reich lebte und von ihrem Vater in einem Turm mit zwei Fenstern eingeschlossen war, wenn er auf Reisen ging. Dennoch gelang es ihr, sich während einer Reise ihres Vaters taufen zu lassen und als Symbol für den dreifaltigen Gott lies sie ein drittes Turmfenster einbauen. Sie wurde zum Tode veruteilt und als man sie zum Kerker brachte, soll sich ein Kirschbaum-Zweig in ihrem Kleid verfangen haben.

Am Tage ihrer Hinrichtung blühte der Zweig auf – ein Gruß des Lebens.

Und wer, so wie ich, vergebens in den Blumen-Geschäften nach diesen Kirschbaum-Zweigen gesucht hat, der weiß, dass dieser Brauch längst in Vergessenheit geraten ist.

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Das Geheimnis des Glücks … eine ZEN – Geschichte … zum heutigen Neumond

“Zum Meister kam ein Mann, dem das Schicksal hart mitgespielt hatte, und fragte: “Meister, ich muss dir eine außerordentlich wichtige Frage stellen, denn in meinem Leben habe ich bisher darauf keine Antwort gefunden.. Bitte sage mir, wenn du es weißt: Was ist das Geheimnis des Glücks?” Der Meister besann sich einen Augenblick und sagte: “Das Geheimnis des Glücks liegt in richtigen Entscheidungen.”

“Ja, aber wie kommt man zu richtigen Entscheidungen?”, fragte der Mann. “Durch Erfahrungen”, antwortete der Meister. “Und wie kommt man zu Erfahrungen?” – “Durch falsche Entscheidungen.”

- Norbert Lechleitner, aus dem Buch: Auf den Flügeln der Sehnsucht -

Wie sieht es mit deinen Erfahrungen aus ?

Es heißt, dass der Neumond-Tag der beste Zeitpunkt ist, um Neues zu beginnen und genau dies werde ich heute tun … mehr dazu später …

Ich wünsche dir einen schönen und kraftvollen Neumond-Tag … voller Erfahrungen …

Wenn du mehr zum Thema Neumond erfahren möchtest, dann einfach << HIER >> klicken.

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Schon wieder ein Montag und schon ist er auch vorbei … wie schnell doch so ein Tag vergeht … und wie schnell wohl diese Woche vergehen wird … alles eine Frage des Zeit-Empfindens ?

Und schon ist er da, der Herbst … dabei hatten wir doch gar nicht so viel Sommer – auf den wir in diesem Jahr so sehnsüchtig gewartet haben – … auch so ein Zeit-Empfinden  …

Zum Thema „Zeit-Empfinden“ habe ich eine sehr schöne Kurzgeschichte in dem Buch „ Berlin – Begegnungen und Begebenheiten“ von Anja Ploaszweski gelesen.

Das Zeitempfinden – 22. Juli -

Unterwegs, in Friedrichshain. Es ist kurz vor 19.00 Uhr. Ich laufe vorbildlich auf dem rechten Bürgersteig,  mir kommt eine Kleinfamilie entgegen. Ein etwa dreijähriges Mädchen geht zwischen seinen Eltern, die es an den kleinen Händen halten. Ich genieße den Anblick, denn die drei sehen zufrieden aus inmitten der nach Hause flüchtenden Leute, von denen sie mal links und mal rechts überholt werden. Noch sind sie etwa fünfzehn Meter von mir entfernt, doch das laute kindliche Glucksen und Kichern ist nicht zu überhören. Die blonden Zöpfchen der Kleinen wippen bei jedem Hüpfer auf und nieder. Als sie in Reichweite sind, fragt der Fratz seine Eltern lautstark, wie spät es denn jetzt sei. Sie wird doch wohl nicht schon die Uhrzeiten kennen? Ausgeschlossen. Die Mama schaut den Papa grinsend an und teilt dem Kind mit, dass es gleich so ziemlich genau 19.00 Uhr sei. „Hihi … so spät …”, erwidert die Kleine nur, und ihr Gesicht bekommt plötzlich einen nachdenklichen Ausdruck. Diese Antwort und ihre Mimik versetzen mich in Erstaunen und bringen mich gleichermaßen zum Nachdenken. Was wohl in ihrem Köpfchen vor sich gehen mag? Wie abstrakt muss dem Mädchen wohl diese Zahl erscheinen? Ich selbst erinnere mich nur vage an mein Zeitempfinden damals, das doch so anders war als das der Erwachsenen. Wie lang ist mir damals ein Tag erschienen, vor allem, wenn es ein langweiliger war – und wie lang eine Woche. Ein Monat, vielleicht sogar ein Jahr? Unvorstellbar lang. Fragt man ein kleines Kind nach seinem Alter, wird es stolz drei oder vier, manchmal sogar schon fünf Finger in die Höhe recken. Es wird noch lange dauern und das Kind ganz ungeduldig lauern, bis es denn endlich einen Finger mehr an seiner kleinen Hand zeigen kann. Nach dem Erscheinen der ersten Zahnlücke wird es dann irgendwann verschwinden, das Fingerzeigen. Dann ist man schon groß. Doch bis dahin ist es wohl noch sehr lang. Ich schmunzele vor mich hin. Die Familie ist jetzt zwei oder drei Meter hinter mir. Es ist jetzt vielleicht eine Minute nach sieben. Ein Kichern. „Und jetzt, Mama?”, fragt das Mädchen. „Wie spät ist es jetzt?”

Das Buch von Anja Ploaszweski bietet noch viel mehr dieser humorvoll geschriebenen Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen.

Wer die Hauptstadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive: fernab vom Tourismus und ganz nah am Alltagsgeschehen erleben möchte, der ist bei ihr richtig aufgehoben.

Auch auf ihrem Blog „Berlin: Begegnungen und Begebenheiten“ gibt es immer wieder interessantes zum Lesen.

Coralita (Blog-Pseudonym) hat sogar Platz 1 des „Blogger Marthon 2010“ belegt.

Ich frage mich, ist Zeit wirklich nur etwas für Erwachsene?  Wie siehst du das?

Das Buch „ Berlin – Begegnungen und Begebenheiten“

kannst du sofort über Anja beziehen  … einfach << hier klicken >>  …. oder über amazon.de ….

Ich wünsche dir eine schöne, zeitvolle Altweiber-Sommer-Woche …  in der ja die Temperaturen noch einmal recht sommerlich werden sollen …und das zum Herbst-Beginn, noch dazu  Vollmond

Hier bei mir – im Blog – wird es in den nächsten Tagen etwas ruhiger zugehen, ich werde nicht so häufig schreiben und kommentieren können … doch, sobald ich wieder mehr Zeit habe versuche ich alles nachzuholen … also bis BALD !

P.S. Die Veröffentlichung der Geschichte und der Fotos erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Anja. Vielen DANK !

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“Zeit ist relativ …”

“Zeitmangel … Zeit ist kostbar …”

“Einen Tag ohne Uhr verbringen …”

zum Thema Vollmond:

“Vollmond”

“Vollmond-Magie”

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Was für eine schöne und sternenklare Nacht …

Die Sonne lehrt alle Lebewesen die Sehnsucht nach dem Licht. Doch es ist die Nacht, die uns alle zu den Sternen erhebt.

- Khalil Gibran, aus “Die Rückkehr des Propheten” -

Am Samstag konnten wir – hier im Rheinland – die Sonne noch einmal richtig genießen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ich gegen 2.00 Uhr wach und blickte in eine sternenklare Nacht … überwältigt von diesem Anblick konnte ich nicht mehr schlafen … was für ein Tag … voller Licht und Lebendigkeit … überwiegend verbracht in der Natur …  und dann dieser Blick in diese sternenklare Nacht, die Schutz und Geborgenheit in mir manifestierte, ganz so, als ob mich rein gar nichts mehr aus der Ruhe und Zufriedenheit bringen könnte, die ich bei diesem Anblick fühlte … Ein Gefühl von “Was auch immer diese Woche passieren wird, ich bin vollkommen ruhig und gelassen.” Ein gutes Gefühl …

Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche … mit vielen guten Gefühlen …

Und wie war dein Wochenende ?

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Sorglos … glücklich sein …

Als hätte das Schicksal sich gegen in verschworen, so verlor ein reicher Bankkaufmann in kurzer Zeit seine Frau durch einen Autounfall, sein Haus durch einen Erdrutsch, sein Vermögen durch einen ungetreuen Geschäftspartner und seine Freiheit, weil er den Polizeipräsidenten massiv beleidigt hatte wegen der polizeilichen Unfähigkeit, den flüchtigen Teilhaber zu finden.

In seiner Zelle jedoch schien er wie verwandelt zu sein. Seine Wut war verschwunden. Er wirkte ausgeglichen und war anscheinend ganz zufrieden.

“Was ist bloß los mit dir?”, fragte der Wärter ihn eines Tages. “Ich habe den Eindruck, dass du dich hier wohlfühst. Was ist der Grund dafür, dass du, wie es scheint, ganz glücklich bist?”

“Warum sollte ich nicht glücklich sein?”, lachte der ehemaliger Bankier, “ich habe doch nichts mehr zu verlieren!”

- von Norbert Lechleitner, Auf den Flügeln der Sehnsucht -

In diesem Sinne wünsche ich dir einen glücklichen und sorglosen Donnerstag.

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