Heute ist der Beginn des astronomischen Herbstes, dieser zeigt den Menschen die so genannte “Tag- und Nachtgleiche” an.

Mabon, andere Namen hierfür sind Herbst-Tag-und-Nachtgleiche oder auch Erntedankfest.

Die Kräfte der Sonne und der Dunkelheit haben einen Gleichstand erreicht, die Dunkelheit übernimmt wieder langsam und stetig die Oberhand. Die Ernte ist vollbracht, das Korn wurde eingefahren und die Speicher sind wieder gefüllt. Als letztes werden die Herbstfrüchte geerntet, Pilze und Nüsse, viele Früchte. Die Bäume prahlen geradezu mit ihrer Pracht von roten und gelben Blättern. Es werden Dankopfer dargebracht an den Gott und die Göttin, die zu Ostara diese Frucht ermöglicht haben. Es ist die Zeit der Ruhe und der Freude. Man weiss, bald kommt der Winter, die Dunkelheit und die Kälte. Doch ebenso weiss man auch, dass die Speicher gefüllt sind und man die Zeit gut überstehen kann. Es ist die Zeit des Abschieds, Abschied vom Sonnenlicht, Abschied von der Pracht.

Der Name “Mabon” – wie das Erntedankfest auch genannt wird, stammt aus dem Walisischen und bedeutet “Großer Sohn”. Damit ist der Sohn von Madron gemeint, der Erdmutter im nordischen Glauben. Vermutlich wurde dieser Name aber erst nachträglich in den Jahreskreis eingefügt. Ab dem 3. Jahrhundert gibt es auch bei den Christen Erntedankfeste. Da die Erntezonen je nach Klimazone unterschiedlich sind finden die christlichen Erntezeiten an verschiedenen Tagen statt. In Deutschland wurde der Termin zum Erntedank auf den ersten Sonntag im Oktober festgelegt. Während an Ostara die Frühlingsgöttin im Mittelpunkt steht, wird nun Freya, der nordischen Göttin der Fruchtbarkeit gedankt. Häufig werden große Strohpuppen auf den Feldern und Wiesen aufgestellt. Als Dank an die Natur werden einige Früchte oder Ähren auf dem Feld zurückgelassen. Sie sind für die Erde und die Tiere, die sich ebenfalls für den Winter rüsten.

Es ist auch ein guter Zeitpunkt um Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. Was war gut? Was war schlecht? Was kann ich in die Ruhezeit des Winters mitnehmen? Und es ist die Zeit, innezuhalten und DANKE zu sagen. Danke für alles, was wir ernten durften, Danke für alle guten Gaben. Danke für alles, was uns die Erde, die Mitmenschen und das Leben geschenkt haben. Und es ist an der Zeit, etwas in den großen Kreislauf zurückzugeben.

Dank zu sagen heißt, den Segen, der dir zugeflossen ist, zu bemerken und anzuerkennen und ihn damit in deinem Leben zu mehren.

- Jeane Ruland -

Heute ist der Tag des Dankes und ich möchte diesen nutzen um mich ganz herzlich bei all’ meinen Lesern und Kommentatoren zu bedanken und wünsche euch allen einen schönen Erntedanktag.

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Heute ist auch “Septembervollmond” und es heißt, dass er uns mit unserer geistigen Heimat verbindet.  Mehr zum Thema Vollmond findest du << hier >>.

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Freitag, der 13. … ist es nur ein Volksaberglaube ?

Im Volksglauben gilt “Freitag, der 13.” als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke geschehen. Viele Menschen werden von einer panischen, oft sogar krankhaften Angst überfallen, die dazu führen kann, dass die Betroffenen Termine und Reisen absagen und sich gar nicht aus ihrem Bett trauen.

Hier treffen gleich zwei Unglücks-Symbole aufeinander und es gibt viele Deutungsversuche.

Die “Unglückszahl 13″, denn sie übersteigt das geschlossene Zwölfersystem und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst ohne Rest teilbar ist, was ihr eine besondere Bedeutung verleiht.  Sie hat auch einen religiösen Hintergrund, denn beim letzten Abendmahl waren 13 Personen anwesend. Im deutschen Volksmund hieß sie auch das “Dutzend des Teufels”. Die Zahl “13″ gilt in vielen Kulturen als Unglückszahl. Die irrationale Furcht vor der Zahl 13 wird Triskaidekaphobie genannt. Menschen, die an dieser Phobie leiden meiden Räume, Stockwerke oder allgemein die Zahl 13. Diese weit verbreitete Phobie geht so weit, dass in Gebäuden oftmals der 13. Stock „fehlt“ bzw. nicht ausgeschildert wird. Und sogar in Flugzeugen wird des Öfteren die 13. Reihe in der Nummerierung ausgelassen. Und in Hotels und auch Krankenhäusern wird häufig auf ein Zimmer Nr. 13 verzichtet. Auch in vielen Motorsportserien wird auf die Startnummer 13 verzichtet.

Der “Schwarze Freitag”, dieser Ruf hat ebenfalls einen religiösen Hintergrund, denn Jesus wurde an einem Freitag gekreuzigt und auch Adam und Eva sollen an einem Freitag die verbotenen Früchte vom Baum der Erkenntnis gekostet haben. Weiterhin wird die Legende um den “Black Friday” (der amerikansische Börsenkrach von 1929) dafür mitverantworlich gemacht, obwohl dieser bereits an einem Donnerstag begann.

Doch nicht überall ist die Zahl “13″  ein Symbol für Unglück. So ist sie z.B. in der jüdischen Tradition eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, da sie über der Zwölf steht und auch bei den Japanern gilt sie als Glückszahl. Im protestantischen Norden Deutschland galt der Freitag, noch 1930, als Glückstag und als besonders günstiger Termin zum Heiraten.

Es gibt auch Untersuchungen, mit Auswertungen von Unfalldaten, die belegen, dass sich an einem Freitag, dem 13. nicht mehr Verkehrsunfälle ereignen, als z.B. als an einem Freitag, dem 6. oder 20.

Ich persönlich betrachte die “13″ als Glückszahl, denn meine Tochter wurde in der Nacht von Freitag, dem 12. Mai, auf Samstag, den 13. Mai 1995, um 1.59 Uhr, geboren. Ein Freudentag !

Und wie stehst du zum “Freitag, dem 13.” ? Ich wünsche dir einen schönen und glücklichen Freitag … und einen guten Start in ein “sommerliches” Wochenende.

P.S.

Noch ein Glücks-Zeichen ? Diesen Blog habe ich am 13. März 2010, das war allerdings ein Samstag, online gestellt und mit dem 1. Artikel habe ich am 15. März (Neumond) mit dem Artikel: “Leben mit dem Mond-Kalender” begonnen. Meinen 1. Blog “Zeit für Gefühle” habe ich zum 29. Mai d. J.  eingestellt, denn zwei Blogs gleichzeitig, dass schaffe ich zeitlich einfach nicht. Dieser Blog – in eigener Domain – existiert immer noch,  falls du einmal darin stöbern möchtest.

Bis heute hatte ich – im Licht und Liebe-Blog -  über 13.000 Besucher … was mich sehr freut … und mich in meiner positiven Einstellung bestätigt. Deshalb möchte ich mich – an dieser Stelle – ganz herzlich bei allen Besuchern … und allen Kommentatoren … bedanken. Ich werde auch weiterhin versuchen,  alle Leser mit interessanten Artikeln zu erfreuen und alle Kommentare persönlich zu beantworten.

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Schon sind die Oster-Ferien (hier in NRW) wieder vorbei und schon wieder haben wir Wochenende. An dem wir uns vielleicht auch einmal eine “Aus-Zeit” vom Alltag nehmen.

Wenn du dir eine kurze Aus-Zeit gönnen möchtest, dann lege ich dir das “Gespräch mit Gott” nahe:

Was Gott am meisten an den Menschen erstaunt:

? Dass sie der Kindheit überdrüssig werden, sich beeilen erwachsen zu werden, um sich dann danach zu sehnen wieder Kind zu werden. ? Dass sie um Geld zu verdienen ihre Gesundheit auf’s Spiel setzen und dann ihr Geld wieder ausgeben um wieder gesund zu werden. ? Dass sie durch ihren ängstlichen Blick in die Zukunft das JETZT vergessen, so dass sie weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben. ? Dass sie leben, als würden sie niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten sie niemals gelebt.

In diesem Gespräch teilt Gott auch mit, was er möchte, dass seine Kinder lernen.  Das Leben ist ein stetiges Lernen.

So wünsche ich dir jetzt ein schönes Wochenende in dem du vielleicht auch Zeit findest um über die Gedanken und Wünsche von Gott nachzudenken.

P.S. Der Song “Return to innocence” ist von “Enigma”, nicht von “Enja”.

Gespräch mit Gott

Beyond – eine wundervolle CD mit Regula Curti, Tina Turner und Dechen Shak Dagsay -buddhistische und christliche Gebete-,  die ich euch heute, ans Herz legen möchte, eine Botschaft, 3 Frauen, 3 Stimmen, 2 Religionen – ein Projekt für den Frieden, die Liebe und das Mitgefühl:

Beyond – Singen trägt dich über alles hinaus, weit, weiter, immer weiter

“Nichts dauert für immer an. Niemand lebt für immer – wie die Blume, die welkt und stirbt. Wenn … der Frühling kommt, umarme den Kreislauf des Lebens, der die größte Liebe ist.

Gehe über die Angst hinaus, gehe über die Angst hinaus. Über der Angst hinaus sein, bringt dich zu dem Ort wo Liebe wächst, wenn du dich weigerst Impulsen der Angst, des Zorns und der Rache zu folgen.

Darüber-hinaus bedeutet, dich selber zu fühlen. Beginne jeden Tag singend wie die Vögel. Singen bringt dich darüber hinaus, darüber hinaus…

Wir brauchen eine wiederholte Disziplin, ein ernsthaftes Training, um unsere alten Gewohnheiten des Geistes hinter uns zu lassen und um einen stärkenden, einen neuen Weg zu finden – zu sehen.

Du wirst über Richtig und Falsch hinaus sein. Nichts dauert für immer an. Niemand lebt für immer …

Gehe über die Angst hinaus, gehe über die Angst hinaus. Über der Angst hinaus sein, bringt dich zu dem Ort wo Liebe wächst, wenn du dich weigerst Impulsen der Angst, des Zorns und der Rache zu folgen.

Darüber-hinaus bedeutet, dich selber zu fühlen. Beginne jeden Tag wie die Vögel mit Gesang. Singen trägt dich über ALLES hinaus, weit, weiter, immer weiter.

Wir brauchen eine wiederholte Disziplin, ein ernsthaftes Training, um unsere alten Gewohnheiten des Geistes hinter uns zu lassen und um einen stärkenden, einen neuen Weg zu finden – zu sehen.

Du wirst über “Richtig” und “Falsch” hinaus sein (= im Sinne von nicht bewerten). Beten klärt den Kopf und bringt den Frieden in die Seele zurück. Gehe darüber hinaus um die Geschlossenheit der Einheit zu spüren. (frei übersetzt: im Einklang mit allem zu sein). Singen bringt dich darüber hinaus, darüber hinaus …

Wir sind alle gleich, alle gleich, Ausschau haltend um einen Weg zurück zum Ursprung zu finden, zu dem Einen, dem Einzigen. Gehe über die Rache hinaus. Die größten Momente in unseren Leben sind die, In denen wir uns erlauben voneinander zu lernen. Gehe darüber hinaus um im Einklang mit allem zu sein. Singen bringt dich darüber hinaus, weit, weiter, immer weiter.

Nimm die Reise auf, nimm die Reise zu dir/ in dich selbst auf, um still zu werden, um das Darüber-hinaus zu hören, um geduldig zu werden, um das Darüber-hinaus zu erhalten, um offen zu sein, um das Darüber-hinaus-Liegende einzuladen und geduldig zu sein. Sei geduldig um dem Darüber-hinaus-Liegenden zu er-lauben. Beten klart den Kopf und bringt den Frieden in die Seele zurück. Gehe darüber hinaus um die Geschlossenheit der Einheit zu spüren. Singen bringt dich darüber hinaus, darüber hinaus … Wir sind alle gleich, alle gleich, Ausschau haltend um einen Weg zurück zum Ursprung zu finden, zu dem Einen, dem Einzigen   .. Beyond.”

Wer gerne mehr Informationen und Hör-Proben zu diesem Album haben möchte und die Botschaft der Sängerinnen dazu kennenlernen möchte, der findet diese hier: www.beyondsinging.com.

Es würde mich freuen, wenn du mir dein Empfinden zu dieser Musik mitteilst.

P.S. An dieser Stelle danke ich meiner Nichte für die Übersetzung des Song-Textes.

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Doris Karpowitz


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