Heute nun mein letzter Reisebericht Nr. 6 zur “Nordeuropa 5 – Route” mit der Aidaluna ging es von Island nach Schottland, mit seinen weiten Hochmooren und wildromantischer Natur, die nicht selten unter geheimnisvollen Nebelschleiern liegt und die das mystische Bild der schottischen Highlands prägen.

Loch Ness ... Nessi laesst gruessen ...

Da ist es kaum verwunderlich, dass die Sagen um Nessi seit Jahrhunderten lebendig bleiben. Nach einem weiteren Seetag, am 30. Juni 2011, hatten wir 793 Seemeilen (1.469 Kilometer) von Reykjavik bis nach Schottland hinter uns gebracht und legten morgens um 7.00 Uhr am Admiralty Pier von Invergorden an. Einer kleinen, beschaulichen und fast verschlafenen Hafenstadt von der aus wir uns auf den Weg machten um die atemberaubende Schönheit der Natur und die Burgen und Schlösser zu entdecken, denn nach so vielen Seetagen freuten wir uns tatsächlich auf Land unter den Füßen.

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Am Dienstag, den 21. Juni 2011, legten wir gegen 18.00 Uhr im Hafen von Bergen ab und begaben uns auf den Weg zum 420 Kilometer entfernten Hellesylt, am Ende des Sunnylvsfjord und zum Geiranger Fjord.

Früh morgens im Sunnylvs-Fjord, vor der Abzweigung zum Geiranger-Fjord

Am Mittwoch, den 22. Juni 2011, morgens fuhren wir von Ålesund aus in den Storfjord, der eine Länge von 84 km erreicht, bevor er sich verzweigt. Gegen Osten verläuft der Norddalsfjord und gegen Süden öffnet sich der gut 20 km lange Sunnylvsfjord, in dem wir dann ab ca. 6.00 Uhr fuhren und von dem aus der 16 km lange Geirangerfjord abzweigt. Zunächst fuhren wir jedoch bis zum Ende des Sunnylvsfjord …

Im Sunnylvsfjord ... sind viele Schiffe unterwegs ...

und gegen 8.00 Uhr ankerten wir vor Hellesylt, einem sehr kleinen Ort am Ende dieses Fjords, in dem dann etliche Passagiere – der über 2.000 Passagiere – mit Tender-Booten an Land gebracht wurden. Diese Passagiere begaben sich auf Ausflüge über Land zum Ort Geiranger,  um z.B. die Adlerkehren und den Dalsnibba, knapp 1.500 m hoch, zu erleben, oder durch das Flo-Gebirge zu wandern. Wir erreichten den Ort Geiranger dann nach dem Ablegen von Hellesylt mit der AIDAluna, in dem wir durch den Geirangerfjord fuhren.

Mit einem Tender-Boot werden Passagiere zum Hafen von Hellesylt gebracht ...

Man steht da und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, während das Schiff – ganz langsam – durch den atemberaubend schönen Geirangerfjord fährt, der im Juli 2005 in die prestigevolle Liste der UNESCO über die bedeutensten Kultur- und Naturschätze der Erde aufgenommen wurde, und bewundert die einzigartige Naturschönheit, die auf den engen Tälern, begrenzt durch steile Felswände von denen sich unzählige Wasserfälle – wie der Friaren (Der Freier), De syv søstre (Die sieben Schwestern) und Brudesløret (Der Brautschleier) – senkrecht die Felswände hinabstürzen und zahlreiche Flüsse von den Gipfeln der Berge, von Gletschern und Bergseen aus durch Laub- und Tannenwälder hinunter in den Fjord fließen, beruht.

... einfach atemberaubend nahe fahren wir an den Felsen und Wasserfällen vorbei ...

Reste von alten, verlassenen Baunernhöfen und Sennhütten, die sich an den Bergwänden festkrallen, imponieren und  fügen diesem Eindruck eine kulturelle Dimension bei. Ich habe versucht, einige dieser Eindrücke auf Fotos für euch festzuhalten, doch füge ich hier gerne einen Link hinzu, denn auf dieser Seite könnt ihr euch, falls ihr mögt,  den Geirangerfjord in einem einzigartigen 360 ° – Video ansehen und selbst staunen.

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Am Sonntag, den 19. Juni 2011, ging es in der Frühe los … auf zur nächsten Seereise. Wir starteten unseren zweiten Anlauf das Nordkap zu sehen und zu erleben. Dieses Mal jedoch nicht auf einem Postschiff von Hurtigruten, wie bereits im März diesen Jahres, sondern auf der AIDAluna. Die Nordeuropa 5 – Route: Bergen, Geiranger-Fjord und Nordkap (Honningsvåg) /Norwegen  – Akureyri & Reykjavik/Island – Invergorden/Schottland – HH.

AIDAluna Reise Route Nordeuropa

AIDAluna "Nord-Europa 5"

Der Start dieser 14-tägigen Seereise war in Hamburg und von dort ging es erst einmal nach Bergen, wo sich Norwegen ganz hanseatisch gibt .

Die Fahrt im IC nach Hamburg war, abgesehen von einem kleinen Sturz auf der Rolltreppe, sehr angenehm und nachmittags trafen wir im verregneten Hamburg ein. Also dann – direkt auf zum Schiff … Einchecken und erst einmal das Schiff erkunden!

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Nun ist es soweit … ich lege eine Internet – Pause ein … ich begebe mich wieder in den “Hohen Norden” zur Mitsommernachts-Wende und hoffe, dass ich vielleicht bei dieser Reise Glück habe und in den Genuss des Feuerzaubers “Aurora Borealis  ” komme. Ihr erinnert euch … mein Projekt “Feuerzauber” 2011 … ich möchte es wahr machen … möchte auf dem Nordkap-Plateau gestanden haben …

Ich bin selbst sehr gespannt auf diese Reise … und auch auf das Schiff, diesesmal auf einer “AIDA” … und lasse mich einfach überraschen … und für alle, die – so wie ich – ein Fan vom Feuerzauber der Polarlichter in Nord-Norwegen sind, obwohl dies zu dieser Jahreszeit selten ist, hier noch ein Video:

In dieser Zeit werde ich eine Auszeit vom Internet nehmen und auch das Handy nur im Notfall benutzen, sozusagen “meine Sommer – Pause “. Einfach einmal die Seele baumeln lassen … und abwarten was mir der bzw. die Tage so bringen … dieses Mal allerdings nicht auf einem Postschiff von Hurtigruten, sondern auf der AIDAluna, die Reise-Route:  “Nordeuropa 5″ … von Hamburg nach Norwegen, Island, Schottland und zurück nach HH, auf der wir dann in diesem Jahr die Sommersonnenwende erleben dürfen.

So wünsche ich euch allen eine gute Zeit … lasst es euch gut gehen … habt noch einen schönen Juni und startet gut in den Sommer … bis im Juli, wo ich euch dann gerne von meiner Reise berichten werde … und vielleicht sogar ein eigenes Feuerzauber-Foto präsentieren kann … wir werden sehen … von Herzen Doris

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Reisebericht Nr. 5 – Tag 6 – auf der MS Midnatsol, Dienstag, 22. März 2011, ” Hammerfest ” – die nördlichste Stadt der Welt – 70° 39′ 48” – und ” Honningsvåg ” von wo aus wir das Nordkap, den nördlichsten Punkt Europas, besichtigen wollten … wir waren “Am Ende der Welt” …

Flagge-Postschiff

Flagge der MS Midnatsol - Hurtigruten-Postschiff

Im Laufe der Nacht und der frühen Morgenstunden hatten wir die Häfen Skjervøy und Øksfjord angelaufen. In beiden Häfen hatten wir jeweils nur 30 Minuten Aufenthalt und fuhren weiter zum Hafen “Hammerfest”, in dem wir um 5.15 Uhr anlegten und bereits um 6.45 Uhr wieder ablegten. Um dieses Ereignis festzuhalten, war ich extra früh aufgestanden und habe bereits vorher ein Foto aus dem Kabinen-Fenster festgehalten und freute mich auf den vor uns liegenden Tag, nichts ahnend was dieser uns tatsächlich noch bringen würde. Auf der Rückfahrt – Richtung Süden – hätten wir, am 8. Tag, genügend Zeit gehabt uns Hammerfest anzusehen.

Hammerfest, seit fast 200 Jahren  – die nördlichste Stadt der Welt (70° 39′ 48”) -. Auf demselben Breitengrad liegen die nördlichsten Gebiete von Sibirien, der nördlichste Punkt Alaskas (Point Barrow), die Inseln nördlich von Kanada und die Mitte Grönlands. Bevor eine Straße zum Nordkap gebaut wurde, war “Hammerfest” Ausgangspunkt für Bootstouren zum Nordkap.

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