Ich bin zwar ein kölsches Mädchen, doch ich bin absolut kein Karnevals-Jeck – und nutze diese Tage anderweitig … und dabei wurden Erinnerungen wach … an meine Reise auf einem Postschiff von Huritgruten – Norwegen mit der MS Midnatsol, bis zum Ende der Welt -, die ja vorzeitig abgebrochen wurde.

Mein Gott, im März ist es schon ein Jahr her. Kaum zu glauben, aber wahr.

Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann dies in meinen Reiseberichten Nr. 1 bis 5 finden:

1. http://lichtundliebe-blog.de/reisebericht-nr-1-lost-in-troms-feuerzauber-schifffahrt-mit-der-ms-midnatsol-wurde-am-nordkap-abgebrochen/

2. http://lichtundliebe-blog.de/reisebericht-nr-2-tag-3-mit-der-ms-midnatsol-trondheimstokksundetrrvik-vollmond/

3. http://lichtundliebe-blog.de/reisebericht-nr-3-tag-4-mit-der-ms-midnatsol-polarkreisrnesbodstamsundsvolvoerraftsundet/

4. http://lichtundliebe-blog.de/reisebericht-nr-4-tag-5-auf-der-ms-midnatsol-fruehlingsanfang-harstadtfinnsnestroms-husky-schlittenfahrt/

5. http://lichtundliebe-blog.de/reisebericht-nr-5-tag-6-auf-der-ms-midnatsol-hammerfest-honningsvgnordkap-am-ende-der-welt/

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Heute nun mein Reisebericht Nr. 3 zur “Nordeuropa 5 – Route” mit der AIDAluna am Nordkap / Honningsvåg, auf den einige schon gespannt warten um zu erfahren, ob es denn nun im 2. Anlauf geklappt hat. Die Koordinaten 71° 10?21? nördlicher Breite und 25° 47?40? östlicher Länge geben die Lage des legenderen Nordkaps in Norwegen an, das Jahr für Jahr  das “Ziel der Ziele” von rund einer Viertelmillion Besuchern aus aller Welt ist. Es markiert den nördlichsten auf Erden erreichbaren Straßenpunkt und man ist nur noch 2.090 km vom Nordpol entfernt. Der Traum der meisten Touristen ist es, die dramatische – 307 m in das Nördliche Eismeer stürzende – Schieferfelsklippe in der Mitternachtssonne gebadet zu sehen.

N. 71° 10? 21?

Am Donnerstag, den 23. Juni 2011, erlebten wir unseren 2. Seetag, 807 Seemeilen (1.495 km) – vom Geiranger Fjord – bis nach Honningsvåg. Es war ein recht bewölkter Tag bei nur 10 Grad und wir verbrachten diesen sehr gemütlich.

Kurz vor dem Nordkap

Mal hier und da auf dem Schiff unterwegs und selbst in grosser Erwartung, wie denn wohl das Wetter am nächsten Tag sein würde. Mittags überquerten wir den Polarkreis und auf der AIDAluna gab es eine Polarkreistaufe, doch wir sind ja bereits im März d.J. auf der MS Midnatsol / Hurtigruten getauft worden. Während dieser vielen Seemeilen gab es wieder unglaublich viel zu bewundern.

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Am Dienstag, den 21. Juni 2011, legten wir gegen 18.00 Uhr im Hafen von Bergen ab und begaben uns auf den Weg zum 420 Kilometer entfernten Hellesylt, am Ende des Sunnylvsfjord und zum Geiranger Fjord.

Früh morgens im Sunnylvs-Fjord, vor der Abzweigung zum Geiranger-Fjord

Am Mittwoch, den 22. Juni 2011, morgens fuhren wir von Ålesund aus in den Storfjord, der eine Länge von 84 km erreicht, bevor er sich verzweigt. Gegen Osten verläuft der Norddalsfjord und gegen Süden öffnet sich der gut 20 km lange Sunnylvsfjord, in dem wir dann ab ca. 6.00 Uhr fuhren und von dem aus der 16 km lange Geirangerfjord abzweigt. Zunächst fuhren wir jedoch bis zum Ende des Sunnylvsfjord …

Im Sunnylvsfjord ... sind viele Schiffe unterwegs ...

und gegen 8.00 Uhr ankerten wir vor Hellesylt, einem sehr kleinen Ort am Ende dieses Fjords, in dem dann etliche Passagiere – der über 2.000 Passagiere – mit Tender-Booten an Land gebracht wurden. Diese Passagiere begaben sich auf Ausflüge über Land zum Ort Geiranger,  um z.B. die Adlerkehren und den Dalsnibba, knapp 1.500 m hoch, zu erleben, oder durch das Flo-Gebirge zu wandern. Wir erreichten den Ort Geiranger dann nach dem Ablegen von Hellesylt mit der AIDAluna, in dem wir durch den Geirangerfjord fuhren.

Mit einem Tender-Boot werden Passagiere zum Hafen von Hellesylt gebracht ...

Man steht da und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, während das Schiff – ganz langsam – durch den atemberaubend schönen Geirangerfjord fährt, der im Juli 2005 in die prestigevolle Liste der UNESCO über die bedeutensten Kultur- und Naturschätze der Erde aufgenommen wurde, und bewundert die einzigartige Naturschönheit, die auf den engen Tälern, begrenzt durch steile Felswände von denen sich unzählige Wasserfälle – wie der Friaren (Der Freier), De syv søstre (Die sieben Schwestern) und Brudesløret (Der Brautschleier) – senkrecht die Felswände hinabstürzen und zahlreiche Flüsse von den Gipfeln der Berge, von Gletschern und Bergseen aus durch Laub- und Tannenwälder hinunter in den Fjord fließen, beruht.

... einfach atemberaubend nahe fahren wir an den Felsen und Wasserfällen vorbei ...

Reste von alten, verlassenen Baunernhöfen und Sennhütten, die sich an den Bergwänden festkrallen, imponieren und  fügen diesem Eindruck eine kulturelle Dimension bei. Ich habe versucht, einige dieser Eindrücke auf Fotos für euch festzuhalten, doch füge ich hier gerne einen Link hinzu, denn auf dieser Seite könnt ihr euch, falls ihr mögt,  den Geirangerfjord in einem einzigartigen 360 ° – Video ansehen und selbst staunen.

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Am Sonntag, den 19. Juni 2011, ging es in der Frühe los … auf zur nächsten Seereise. Wir starteten unseren zweiten Anlauf das Nordkap zu sehen und zu erleben. Dieses Mal jedoch nicht auf einem Postschiff von Hurtigruten, wie bereits im März diesen Jahres, sondern auf der AIDAluna. Die Nordeuropa 5 – Route: Bergen, Geiranger-Fjord und Nordkap (Honningsvåg) /Norwegen  – Akureyri & Reykjavik/Island – Invergorden/Schottland – HH.

AIDAluna Reise Route Nordeuropa

AIDAluna "Nord-Europa 5"

Der Start dieser 14-tägigen Seereise war in Hamburg und von dort ging es erst einmal nach Bergen, wo sich Norwegen ganz hanseatisch gibt .

Die Fahrt im IC nach Hamburg war, abgesehen von einem kleinen Sturz auf der Rolltreppe, sehr angenehm und nachmittags trafen wir im verregneten Hamburg ein. Also dann – direkt auf zum Schiff … Einchecken und erst einmal das Schiff erkunden!

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Reisebericht Nr. 4 – Tag 5 auf der MS Midnatsol, Montag, 21. März 2011 – Frühlingsanfang -  … Harstadt/Finnsnes/Tromsø … und in Tromsø erüllte sich mein Kindheits-Traum … eine Husky-Schlittenfahrt … einfach nur schön …

Husky John - Hundeschlittenfahrt in Tromsø

Husky "John" - Hundeschlittenfahrt in Tromsø

Am frühen Morgen, um 7.00 Uhr legten wir in Harstad “N 068?48,8 E 016?35,4 ” an … doch bereits um 8.00 Uhr legten wir in diesem Hafen wieder ab … Richtung Tromsø … wir konnten kurz danach  – Backbord – die “Trondens Kirche” sehen, diese wurde 1250 erbaut und ist die nördlichste, mittelalterliche Steinkirche Norwegens, diese konnte ich zwar fotografieren, doch das Bild ist leider unscharf  geworden … und der Akku neigte sich dem Ende … also … schnell AUFLADEN, denn ich wollte es nicht versäumen Fotos von meinem Kindheits-Traum festzuhalten … und während dessen fuhren wir weiter nordwärts … durch den Sund Gisund … um um 14.30 Uhr im Hafen von Tromsø anzulegen  … der Hafen, in dem  wir – nichts ahnend – recht bald wieder anlegen würden …

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