Das Leben ist schön, auch wenn der Himmel im Herbst und Winter oft grau in grau  ist … und da kann es passieren, dass der Herbst- und Winterblues uns erwischt.

Charakteristisch für diesen Herbst- und Winterblues ist das alljährlich wiederkehrende triste Gefühl, das vor allem ein übersteigertes Schlaf-Bedürfnis mit sich bringt. Dabei handelt es sich lt. der Wissenschaft um einen durchaus normalen Zustand, der dem Bedürfnis nach Winterschlaf gleichkommt. Die weiteren Begleitsymptome, wie ausgeprägte Lustlosigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Heißhunger, noch dazu auf Süßigkeiten, machen zumeist den Erwachsenen, in der Mehrzahl allerdings den Frauen, sehr zu schaffen und unsere Lebensqualtiät leidet.

Doch gegen die Schieflage unserer Seele, die “Saisonal abhängigen Depressionen”, kurz SAD genannt, können wir etwas unternehmen.

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Heute ist der Beginn des astronomischen Herbstes, dieser zeigt den Menschen die so genannte “Tag- und Nachtgleiche” an.

Mabon, andere Namen hierfür sind Herbst-Tag-und-Nachtgleiche oder auch Erntedankfest.

Die Kräfte der Sonne und der Dunkelheit haben einen Gleichstand erreicht, die Dunkelheit übernimmt wieder langsam und stetig die Oberhand. Die Ernte ist vollbracht, das Korn wurde eingefahren und die Speicher sind wieder gefüllt. Als letztes werden die Herbstfrüchte geerntet, Pilze und Nüsse, viele Früchte. Die Bäume prahlen geradezu mit ihrer Pracht von roten und gelben Blättern. Es werden Dankopfer dargebracht an den Gott und die Göttin, die zu Ostara diese Frucht ermöglicht haben. Es ist die Zeit der Ruhe und der Freude. Man weiss, bald kommt der Winter, die Dunkelheit und die Kälte. Doch ebenso weiss man auch, dass die Speicher gefüllt sind und man die Zeit gut überstehen kann. Es ist die Zeit des Abschieds, Abschied vom Sonnenlicht, Abschied von der Pracht.

Der Name “Mabon” – wie das Erntedankfest auch genannt wird, stammt aus dem Walisischen und bedeutet “Großer Sohn”. Damit ist der Sohn von Madron gemeint, der Erdmutter im nordischen Glauben. Vermutlich wurde dieser Name aber erst nachträglich in den Jahreskreis eingefügt. Ab dem 3. Jahrhundert gibt es auch bei den Christen Erntedankfeste. Da die Erntezonen je nach Klimazone unterschiedlich sind finden die christlichen Erntezeiten an verschiedenen Tagen statt. In Deutschland wurde der Termin zum Erntedank auf den ersten Sonntag im Oktober festgelegt. Während an Ostara die Frühlingsgöttin im Mittelpunkt steht, wird nun Freya, der nordischen Göttin der Fruchtbarkeit gedankt. Häufig werden große Strohpuppen auf den Feldern und Wiesen aufgestellt. Als Dank an die Natur werden einige Früchte oder Ähren auf dem Feld zurückgelassen. Sie sind für die Erde und die Tiere, die sich ebenfalls für den Winter rüsten.

Es ist auch ein guter Zeitpunkt um Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. Was war gut? Was war schlecht? Was kann ich in die Ruhezeit des Winters mitnehmen? Und es ist die Zeit, innezuhalten und DANKE zu sagen. Danke für alles, was wir ernten durften, Danke für alle guten Gaben. Danke für alles, was uns die Erde, die Mitmenschen und das Leben geschenkt haben. Und es ist an der Zeit, etwas in den großen Kreislauf zurückzugeben.

Dank zu sagen heißt, den Segen, der dir zugeflossen ist, zu bemerken und anzuerkennen und ihn damit in deinem Leben zu mehren.

- Jeane Ruland -

Heute ist der Tag des Dankes und ich möchte diesen nutzen um mich ganz herzlich bei all’ meinen Lesern und Kommentatoren zu bedanken und wünsche euch allen einen schönen Erntedanktag.

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Heute ist auch “Septembervollmond” und es heißt, dass er uns mit unserer geistigen Heimat verbindet.  Mehr zum Thema Vollmond findest du << hier >>.

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Om … (auch Aum; Sanskrit) ist eine heilige Silbe bei Hindus, Jainas und Buddhisten. Om ist eines der umfassendsten und bedeutungsvollsten Symbole,  denn es ist der lautliche Ausdruck der Ur-Schwingung. Nach hinduistischem Verständnis steht der Klang für den transzendenten Urklang, aus dessen Vibrationen das Universum entstand.

Om wurde zum ersten Mal in den Upanishaden verwendet und später wurde Om als die Verbindung der drei Klänge A, U, M, zum Objekt mystischer Meditation. In den drei Lauten “a-u-m” sind der Überlieferung nach Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung, der ganze Kreislauf des Lebens enthalten; nach diesen drei Lauten folgt die Stille der absoluten Realität. Es korrespondiert mit den Zuständen des Wachens, des Träumens, des Tiefschlafs und der tiefsten Ruhe. Es gilt in allen hinduistischen Religionen als das heiligste aller Mantren und wird  – von J. E. Berendt – mit dem christlichen “Amen” verglichen.

Seit Februar dieses Jahres gibt es ein Projekt, auf das ich dich gerne aufmerksam machen möchte, das “Projekt OM”.

Ein einzelner Ton kann vielleicht nicht die Welt verändern. Doch was passiert, wenn viele Menschen in Europa oder gar auf der ganzen Welt zur gleichen Zeit diesen Ton singen? Und das regelmäßig, einmal pro Monat? Das Netzwerk Projekt OM dient dabei als Plattform, um ein europa- und weltweites monatliches Event zu organisieren. Jeden 3. Mittwoch im Monat, um 19.25 Uhr, wird hier gemeinsam, für 15 Minuten der Jahreston der Erde “OM” gesungen, um damit unseren Planeten in eine wundervolle Schwingung zu versetzen.

Heute, Mittwoch, der 19. Mai 2010, ist der “3. Mittwoch” im Monat Mai und falls du Interesse hast dich an diesem “Projekt OM” zu beteiligen, dann findest du alle weiteren Einzelheiten – zur “kostenlosen” Teilnahme, den Ablauf, die Uhrzeit und Infos zu livestream (falls gewünscht) sowie zur “Anmeldung” (ist keine Voraussetzung zur Teilnahme) -  auf dieser Seite unter dem Stichwort “Details”: http://www.projekt-om.de/. Auf dieser Seite gibt es auch einen kostenlosen Download “15 Minuten OM-Ton auf dem Jahreston der Erde, zur Teilnahme auch “ohne” Internetverbindung“.

Ich nehme heute – von zu Hause aus – teil – und DU ?

P.S. Mit diesem Video möchte ich nicht vom Projekt OM ablenken. Dieses Video ist für die Leser gedacht, die gerne täglich eine ca. 10 minütige OM-Meditation durchführen möchten:

und dieses Video  dauert – ca. 6 Minuten – :

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Doris Karpowitz


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