Am Dienstag, den 21. Juni 2011, legten wir gegen 18.00 Uhr im Hafen von Bergen ab und begaben uns auf den Weg zum 420 Kilometer entfernten Hellesylt, am Ende des Sunnylvsfjord und zum Geiranger Fjord.

Früh morgens im Sunnylvs-Fjord, vor der Abzweigung zum Geiranger-Fjord

Am Mittwoch, den 22. Juni 2011, morgens fuhren wir von Ålesund aus in den Storfjord, der eine Länge von 84 km erreicht, bevor er sich verzweigt. Gegen Osten verläuft der Norddalsfjord und gegen Süden öffnet sich der gut 20 km lange Sunnylvsfjord, in dem wir dann ab ca. 6.00 Uhr fuhren und von dem aus der 16 km lange Geirangerfjord abzweigt. Zunächst fuhren wir jedoch bis zum Ende des Sunnylvsfjord …

Im Sunnylvsfjord ... sind viele Schiffe unterwegs ...

und gegen 8.00 Uhr ankerten wir vor Hellesylt, einem sehr kleinen Ort am Ende dieses Fjords, in dem dann etliche Passagiere – der über 2.000 Passagiere – mit Tender-Booten an Land gebracht wurden. Diese Passagiere begaben sich auf Ausflüge über Land zum Ort Geiranger,  um z.B. die Adlerkehren und den Dalsnibba, knapp 1.500 m hoch, zu erleben, oder durch das Flo-Gebirge zu wandern. Wir erreichten den Ort Geiranger dann nach dem Ablegen von Hellesylt mit der AIDAluna, in dem wir durch den Geirangerfjord fuhren.

Mit einem Tender-Boot werden Passagiere zum Hafen von Hellesylt gebracht ...

Man steht da und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, während das Schiff – ganz langsam – durch den atemberaubend schönen Geirangerfjord fährt, der im Juli 2005 in die prestigevolle Liste der UNESCO über die bedeutensten Kultur- und Naturschätze der Erde aufgenommen wurde, und bewundert die einzigartige Naturschönheit, die auf den engen Tälern, begrenzt durch steile Felswände von denen sich unzählige Wasserfälle – wie der Friaren (Der Freier), De syv søstre (Die sieben Schwestern) und Brudesløret (Der Brautschleier) – senkrecht die Felswände hinabstürzen und zahlreiche Flüsse von den Gipfeln der Berge, von Gletschern und Bergseen aus durch Laub- und Tannenwälder hinunter in den Fjord fließen, beruht.

... einfach atemberaubend nahe fahren wir an den Felsen und Wasserfällen vorbei ...

Reste von alten, verlassenen Baunernhöfen und Sennhütten, die sich an den Bergwänden festkrallen, imponieren und  fügen diesem Eindruck eine kulturelle Dimension bei. Ich habe versucht, einige dieser Eindrücke auf Fotos für euch festzuhalten, doch füge ich hier gerne einen Link hinzu, denn auf dieser Seite könnt ihr euch, falls ihr mögt,  den Geirangerfjord in einem einzigartigen 360 ° – Video ansehen und selbst staunen.

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Reisebericht Nr. 2 – Nordgehende Hurtigrute mit der MS Midnatsol – Tag 3, Samstag, 19. März 2011, Vollmond … Trondheim/Kjeungskjær Fyr/Stokksundet/Rørvik …

Nachdem die MS Midnatsol am Vorabend Kristiansund verlassen hatte, legte sie nachts die Strecke nach Trondheim zurück und legte bereits um 6.00 Uhr an. Um 8.30 Uhr starteten wir mit einer deutschen Reiseführerin zu einem hurtigen Stadtrundgang, denn das Schiff liegt nur wenige Stunden im Hafen.

Trondheim mit Nidarosdomen

Trondheim mit Nidarosdom, Handy-Foto

Trondheim, die alte Königsstadt, ist Norwegens drittgrößte Stadt und eine der ältesten in Skandinavien. Sie wurde von dem Wikinigerkönig Olav Tryggvason bereits im Jahre 977 als die erste Hauptstadt des Landes gegründet, sie verlor diese Rechte jedoch 1217 an Bergen. Von Pier 1, an dem das Schiff angelegt hat, geht es  zunächst vorbei an neuen und modernen Schul-, Büro- und Geschäftskomplexen, vorbei am Auswanderer-momument, einer Statue des Wikingers Leif Erikkson, ein Geschenk zum 1.000-jährigen Stadtjubiläums 1997, mit dem an die Auswanderer nach Amerkia gedacht wird.

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Doris Karpowitz


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