Mit allen Sinnen leben (3)

Die Sinne sind unsere Wegbegleiter durch das Leben. Die Nase – SItz unseres empfindlichen Geruchssinns - … ist höchst empfindlich und für unser Gefühlsleben von großer Bedeutung …

Der Geruchssinn, auch als olfaktorischer Sinn oder Riechwahrnehmung bezeichnet, bezeichnet die Wahrnehmung von Gerüchen und wird erforscht von der Osmologie oder auch Osphresiologie. Der Geruchssinn ist der komplexeste chemische Sinn und ist bei den Säugetieren in der Regel in der inneren Nase lokalisiert. Bei der Geburt ist dieser Sinn vollständig ausgereift. Bei uns Menschen ist der Geruchssinn nicht so gut ausgebildet, wie bei den meisten Tieren. Der Mensch kann rund 10.000 Gerüche unterscheiden uns sich an viele erinnern – vom Angstschweiß bis zum Zimt -. Wir atmen durch die Nase nicht nur ein und aus, sondern nehmen auch Duftstoffe auf, die unser Gehirn analysiert. Mit einem raffinierten System der Arbeitsteilung wechseln sich alle drei bis vier Stunden die beiden Nasenlöcher mit dem RIECHEN und ATMEN ab, während das andere eine Ruhepause einlegt. Wir können nur die Stoffe riechen, die sich in der Nasenschleimhaut lösen und dort chemische Reaktionen hervorrufen und diese Reize werden an das Gehirn weitergegeben und erst nach der Analyse bewusst wahrgenommen. So können wir durch Gerüche auch identifizieren, z.B. Mütter und Väter ihr Baby an seinem einzigartigen Geruch. Der Geruch des geliebten Partners kann Geborgenheit vermitteln, selbst wenn er nicht bei uns ist.

Unser Geruchssinn hat auch eine wesentliche Warnfunktion, z.B. vor verdorbenen Lebensmitteln, Gasgeruch etc. und signalisiert uns “Vorsicht und Hände weg” . Der Geruchssinn des Menschen reagiert also geschärft, wenn er Gefahr ausgesetzt ist beziehungsweise starke Emotionen durchlebt. Diesen Schluss zogen Wissenschaftler der Northwestern University nach einer Studie und es zeigte sich, dass Emotionen für die Sinneswahrnehmung des Menschen eine wichtige Rolle spielen.

Mit Düften können wir auch kommunizieren und die Attraktiviät steigern, was nicht nur Frauensache ist, und wir können unsere Stimmung durch wohlriechende Gerüche beeinflussen. Es wird “Kleopatra” nachgesagt, sie habe Marc Anton und Caesar gezielt mit Duftstoffen betört.

Mit zunehmendem Alter lässt der Geruchssinn leider schleichend nach, denn etwa ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Anzahl der Riech-Sinneszellen in der Nasenschleimhaut langsam ab und ab dem 65. Lebensjahr ist das Riechvermögen oft schon sehr beeinträchtigt und bei über 80jährigen sogar stark vermindert.

Bleibt zu hoffen, dass wir – in diesem Alter – überhaupt noch Düfte und Gerüche wahrnehmen … für mich eine schreckliche Vorstellung keine Gerüche und Düfte mehr wahrnehmen zu können …

Wie siehst du das ? Welche Gerüche magst du?  Gibt es Gerüche, die du mit einem bestimmten Gefühl oder einer bestimmten Situation in Verbindung bringst ?

Hier noch ein Foto von den letzten verblühenden Tee-Rosen – in diesem Herbst, in unserem Garten -, ich liebe ihren Duft … und an den “Zimt-Duft” mag ich momentan noch gar nicht denken.

Ich wünsche dir noch eine schöne Woche mit möglichst vielen, wohltuenden Düften und Gerüchen.

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Mit allen Sinnen leben (2) Die Ohren, der Weg zum Herzen

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Blumen sind das Lächeln der Erde.

- Ralph Waldo Emerson -

Die Rose ist wohl die am häufigsten bedichtete und besungene Blume und fasziniert(e) Dichter und Musiker von der Antike bis heute.

Auch ich liebe Rosen und habe letzte Fotos von meinen Tee-Rosen gemacht, die einen himmlischen Duft in unserem Garten verströhmen.

Damit beteilige ich mich gerne wieder an der Aktion “Das Foto am Donnerstag” von Follygirl, zu finden auf Petra’s Reserveblog.

Der Rose Munterkeit soll mich erinnern, daß auch mir im Lebensgarten wie vordem noch manch holde Zierde blüht.

- Johann Wolfgang von Goethe -

Der Anblick meiner Rosen und ihr Duft geben mir viel Kraft und stimmen mich munter … und die Zitate sprechen mir aus der Seele …  am Montag habe ich noch einmal verblühtes zurück geschnitten, in der Hoffnung, dass sie noch lange blühen … doch langsam aber sicher müssen wir wohl den Sommer gehen lassen.

“Nun laß den Sommer gehen, laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, wie könnt ich traurig sein ?”

- Joseph Freiherr von Eichendorf -

Ich wünsche dir noch einen schönen Donnerstag voller Munterkeit.

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Im Libra-Online-Blog bittet “Irene Wolk” uns zu einer Blog-Parade zum Thema “Glück”, wobei sie uns interviewt. Ihre Fragen beantworte ich gerne mit diesem Artikel und diesem Video:

Interview zum Thema GLÜCK:

1. Wann bist du glücklich? Was brauchst du dafür, um dich glücklich zu fühlen?

Ich bin glücklich, wenn es meiner Familie und der Welt gut geht und wir in Frieden und Harmonie miteinander leben. Wenn ich mich in meiner Mitte befinde, dann bin ich voller Frieden und eins mit ALLEM und desto mehr “Glücks-Momente” nehme ich wahr. Dies sind m.E. viele kleine Dinge, die uns jeden Tag auf’s Neue Glück bescheren können, wie z.B. ein Lächeln, ein liebevoller Kuss, eine Begegnung, eine Streicheleinheit, eine liebevolle Umarmung, ein gutes Gespräch, ein schönes Buch, schöne Musik, ein schöner Duft, das Wahrnehmen der Natur, z.B. jetzt gerade das Vogelgezwistcher, die Sonnenstrahlen die mich an der Nase kitzeln, das Frühlingserwachen mit all’ seinen Facetten und Farben, das Betrachten einer schönen Blume, ein Regenbogen, ein Sonnenauf- oder untergang  … und last but not least “Meditationen”, die mir im Herz und in der Seele gut tun. Zeit für mich, auch ganz wichtig -  und je mehr dieser kleinen Glücks-Momente ich wahrnehme, desto glücklicher bin ich und um so dankbarer.

2. Hältst du dich für einen glücklichen Menschen?

Definitiv JA. Ich bin sogar sehr glücklich, da ich mit dem Gesetz der Anziehung lebe, die nur GUTES in mein Leben bringt.

3. Wenn Glück sich für dich durch eine Farbe ausdrücken würde – welche Farbe wäre dies dann für dich und warum?

Es fällt mir sehr schwer mich auf eine Farbe festzulegen. Ich liebe alle Farben des Farben-Spektrums und lasse diese auch gerne einmal in einem Acryl- oder Aquarell-Bild zum Ausdruck kommen. Bei diesen Bildern male ich nicht gegenständlich, sondern intuitiv und lasse die Farbe die mich in diesem Moment am meisten anspricht für sich sprechen. Ich lebe auch mit den Farben, indem ich mich morgens frage, welche Farbe brauche ich heute und kleide mich dann entsprechend an. Und auch in meinem Wohnbereich setze ich die Farben gerne entsprechend ein. Ganz besonders gerne auch durch einen Farb-Klecks in der Form einer blühenden Pflanze oder durch einen Blumenstrauss oder Deko-Gegenständen in Form von Organza-Stoffen etc., auch da lasse ich mich von meinen Gefühlen leiten. Seit drei Jahren gehört die Farbe Violett / Lila – in allen Nuancen – jedoch ganz eindeutig zu meinen Lieblingsfarben, was in diesem Blog ja auch deutlich wird. Wobei ich diese Farbe bislang noch nicht in meiner Artikel-Serie “Die Kraft der Farben” beschrieben habe, denn alles kommt zur richtigen Zeit.

4. Glück und Unglück – sie gehören zusammen. Wann konntest du ein Unglück für dich in ein Glück umwandeln und was hast du dabei gefühlt?

Diese Situation habe ich im Jahr 2007 hautnah erlebt, denn mir wurde eine lebensbedrohliche Krankheit offenbart. Es dauerte eine Weile bis ich begriffen hatte, dass ich Glück im Unglück hatte und diese Krankheit im Grunde genommen sogar ein Geschenk für mein Leben war. Unvorstellbar, aber wahr. Ich habe diese “Lern-Erfahrung” dankbar angenommen und ich bin wieder gesund und ich weiß wie schön das Leben ist und wie dankbar ich dafür bin und deshalb lebe ich JETZT mein Leben wieder mit Liebe, Leidenschaft und Hingabe – und befinde mich wieder in meiner Mitte und nehme die vielen kleinen Glücks-Momente voller Lebensfreude jeden Tag wahr.

5. Welches ist dein Lieblingszitat zum Thema GLÜCK und warum?

Oh je, das ist wieder eine Herausforderung, denn es gibt eine Menge Zitate die mir zum Thema Glück gefallen. Doch dieses ist mein Lieblingszitat:

“Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.” -  Marc Aurel -

Warum ? Weil es meine positive Lebenseinstellung unterstreicht und mir immer wieder vor Augen führt wie wichtig und kraftvoll “positives Denken” ist. Dieses Zitat hängt, neben mir weiteren wichtigen Zitaten, an der Wand in meinem Büro.

Dieses war jetzt schon das zweite Interview in einer Woche und es hat mir grosse Freude gemacht die Fragen zu beantworten. Zum Thema “Interview” werde ich noch einen entsprechenden Artikel – allerdings in meinem Blog “Zeit für Gefühle” – einstellen. Lasst euch überraschen.

Jetzt wünsche ich euch einen schönen Tag voller “Glücks-Momente”.

P.S. Im Video geht es um den Film und das Buch “The Secret – Das Geheimnis”. Dieser Film hat mich kurz nach seinem Erscheinen in deutscher Sprache, im September 2007, erreicht und mir wesentlich dabei geholfen wieder in meine Mitte zu finden. Es ist ein DokuFilm, der das Geheimnis des Universums enthüllt, das über die Jahrhunderte durch die ganze Geschichte der Menschheit immer weiter gegeben wurde. Dieses Geheimnis betrifft nahezu alles … denn es ist der Schlüssel zu einem glücklichen Leben, zu Gesundheit und zu erfüllten Beziehungen und tiefer Liebe – zu allem, was wir uns wünschen! Ich habe diese DVD schon x-fach verliehen und alle, die mir diese wieder zurück brachten waren glücklich, dass sie durch diesen Film wieder auf so viele kleine Einzelheiten aufmerksam gemacht worden waren. Auch das macht mich glücklich.

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Doris Karpowitz


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