Gaba hat am 12. März zu einer neuenBlogparadezum Thema “Stärken und Schwächen” aufgerufen, m.E. eine sehr interessante Blog-Idee. Ich kannte es bislang noch nicht, denn ich bin ja noch ein “Frischling” in der Blogger-Szene. Allerdings  bin ich kein Freund von “Paraden”, da mich dieses “Thema” jedoch sehr anspricht mache ich sehr gerne mit.

Bis jetzt haben sich schon einige Blogger daran beteiligt und dies auf recht ernste Art, da habe ich mir gedacht dass ich dazu einmal einen lustigen Beitrag liefere, denn Lachen ist ja bekanntlich gesund.

Und mutig – einmal etwas ganz ANDERES “abzuliefern” – als vielleicht von den Lesern erwartet – wünsche ich allen viel Spaß und Freude mit dem kreativen Chaoten “Eckhart von Hirschhausen”.

Ich wünsche DIR einen starken Tag mit vielen neuen Ideen und viel Freude und Liebe im Herzen; und viel Zeit in deinem Element – ganz einfach so von Pinguin zu Pinguin, oder doch lieber  zur Giraffe … ?

“Sei du selbst, denn ANDERE gibt es schon genug.”

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  • Liebe Doris,

    ich mag Dr. von Hirschhausen sehr, und vor allem seine bei allem Humor sehr nachdenklich stimmende “Gute-Nacht-Geschichte”. Immer, wenn ich sie höre, muss ich an eine Erzählung denken, die ich vor vielen Jahren einmal las. Ausgedacht hat sie sich der Lehrer G.H. Reavis.

    Die Schule der Tiere

    Eines Tages beschlossen die Tiere, daß sie etwas unternehmen müßten, um den Anforderungen der Zukunft gewachsen zu sein und sie gründeten eine Schule. Sie führten einen Lehrplan für Leibesübungen mit den Fächern Laufen, Klettern, Schwimmen und Fliegen ein und beschlossen, weil das die Durchführung vereinfachte, daß jedes Tier an jedem Fach teilnehmen mußte.
    Die Ente war eine hervorragende Schülerin im Schwimmen und sogar besser als ihr Lehrer, bekam befriedigende Noten im Fliegen, war aber schwach im Laufen. Da sie im Laufen so langsam war, mußte sie häufig nachsitzen und auch das Schwimmen aufgeben, um das Laufen zu üben. Das ging so lange, bis ihre Schwimmfüße arg verschlissen waren und sie nur noch eine durchschnittliche Schwimmerin war. Aber das wurde an der Schule akzeptiert, so daß sich keiner Gedanken darüber machte – außer der Ente.
    Der Hase war anfangs Klassenbester im Laufen, erlitt dann aber einen Nervenzusammenbruch weil er im Schwimmen soviel nachholen mußte.
    Das Eichhörnchen war ausgezeichnet im Klettern, bis der Unterricht im Fliegen es total frustrierte: auf Anweisung des Lehrers mußte es stets vom Boden aufwärts starten statt vom Baumgipfel aus nach unten. Diese Überanstrengung hatte zur Folge, daß das Eichhörnchen schließlich lahmte und eine drei im Klettern und eine Vier im Laufen bekam.
    Der Adler war ein Problemkind und wurde streng herangenommen. Im Klettern war er stets der erste auf dem Baum, bestand allerdings auch hartnäckig auf seiner eigenen Methode hinaufzukommen.
    Am Ende des Schuljahres hatte ein nicht ganz normaler Aal, der außerordentlich gut schwimmen und auch ein bißchen laufen, klettern und fliegen konnte, den besten Notendurchschnitt und durfte auf der Abschlußfeier die Abschiedsrede halten.

    Wilhelm Grote schrieb eine Fortsetzung, die uns zeigt, wie wertvoll alles ist, was wir jemals gelernt haben, ob wir nun besonders stark darin sind, oder nicht:

    Der Aal, der Klassenbester in der Schule der Tiere geworden war, obwohl er (außer im Schwimmen) in keinem Fach die Bestleistung schaffte, hatte – wie alle seine Mitschüler – die große Bewährungsprobe seines Lebens noch vor sich. Er wußte, daß er ein zweites Mal in seinem Leben den langen Weg zu schwimmen haben würde aus seinem Teich über nachtfeuchte Wiesen, durch Bäche und Flüsse in das Meer und weiter bis in den südwestlichen Nordatlantik, um den Sinn seines Lebens zu erfüllen.
    Auf diesem Weg aber mußte er an der Südküste Irlands vorbei, und dort lauerte sein bösartiger Vetter, der riesengroße Conger, der nicht davor zurückschreckte, auch seine kleinen Verwandten, die Aale zu fressen.
    Nun kam unser Klassenbester dort vorbei. Der böse Vetter war da und stellte ihm nach. In diesem Augenblick entsann sich der Aal seiner Schule, er schnellte aus dem Wasser und nutzte die mit vieler Mühe erlernten – und, zugegeben, an den Flugkünsten des Mitschülers Adler gemessen, jämmerlichen – Flugkünste, kam ein paar Meter weiter und war tatsächlich dem bösen Conger entkommen.
    Der Aal wußte, als er die Küstengewässer vor Irland verließ und im tieferen Wasser weiter nach Westen schwamm, daß er der allgemeinen Tierschule – trotz aller Anstrengungen, die sie ihm bereitet hatte – sein Leben verdankte.
    “Gut”, sagte er zu sich, “daß ich damals das Angebot, in die Schwimm-Spezialschule zu gehen, nicht angenommen habe. Dort hätte ich Schnell-Schwimmen gelernt, und Schöne-Kurven-Schwimmen und vielleicht sogar In-Guter-Haltung-Aufrecht-Im-Was-ser-Stehen, aber nicht ein paar Meter fliegen, was nur wenige Fische können.”
    Eine ganze Weile später, längst hatte er den Festlandssockel Europas hinter sich gelassen, dachte der Aal: “Aber von meiner eigentlichen Bestimmung, von der Aufgabe und dem Ziel meines Lebens, hat niemals jemand in meiner Schule gesprochen -”.
    Zu gern hätte er gewußt, ob die Schwimm-Spezialschule für hochbegabte Aale nur Schwimmen lehrte, oder ob man dort den Schülern auch etwas zum Sinn des Lebens sagte.

    Alles Liebe,
    Jürgen

  • Lieber Jürgen,

    WOUW, das haut mich jetzt echt um, denn ich schreibe ja immer so lange Artikel (lieber Hinweis von “Irene Wolk“), doch so einen langen Kommentar habe ich seit Anbeginn meiner Blogger-Zeit (Anfang Januar 2010 mit meinem “Zeit für Gefühle – Blog” und seit 15. März 2010 mit diesem Blog) noch NIE ERHALTEN !

    Ich danke dir für diese überaus lehrreiche Geschichte. Ich hatte übrigens auch sehr viele “SPEZIAL-Kurse” in meinem bisherigen Leben und ich stehe aufrecht im Wasser und liebe das Leben, obwohl ich mich nicht so ganz als Aal sehe, dann wäre ich doch schon lieber ein Delphin.

    Ja, und da sprichst du – wahrscheinlich nicht nur – mir aus der Seele, es wäre doch wirklich sehr schön, wenn unsere Kids in der Schule ein Fach, wie z.B. “Das Leben ist lebenswert” erlernen könnten und darin erfahren warum das Leben lebenswert ist etc., da geht es – wieder einmal – um das Thema “Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit”.

    Vielleicht würden dann nicht all’ die schrecklichen Dramen in unseren Schulen passieren.

    Damit will ich nicht sagen, dass wir als Eltern unseren Kindern diesen “Lebenswert” nicht selbst bei-bringen und auch vorleben können, doch in der Schnell-Lebigkeit unserer Zeit geht das in vielen Familien unter.

    Ups, jetzt schreibe ich auch gerade wieder einen Roman.

    Auf dieses Thema können wir ja beide – vielleicht auch wieder in einem “Gemeinschafts-Projekt” noch einmal etwas genauer eingehen.

    Liebe Grüße
    Doris

    P.S. Ich liebe meinen Göttergatten, doch ich liebe auch “Eckhart von Hirschausen”, weil er so viele Dinge – genau wie du – auf den Punkt bringt.

  • Liebste Doris,

    dieses Video hatte ich auch schon in meinem Libra-Blog – vor ca. 2 Jahren glaube ich und ich fand und finde es einfach nur genial. Auch ich liebe diesen Mann :-) – ich mag die Art von Humor und das ist doch mal ein Arzt, dem frau vertrauen kann :-)

    Ich habe Karten für Januar 2011 – da kann ich mich schon das ganze Jahr drauf freuen…

    Na, und die Geschichte von Jürgen werde ich mir doch gleich mal speichern …

    Alles Liebe
    Irene

    • Liebe Irene,

      ja, da verbindet uns schon wieder etwas, nämlich unsere “Vor-Liebe” für diesen Mann und die Art und Weise, wie er uns so humorvoll – immer mal wieder – an der Nasenspitze kitzelt – uns auf wirklich wesentliche und interessante Lebens-Einstellungen hinweist.

      Wouw, lese ich da richtig ? Karten für Januar 2011 ? Also, ich wünsche mir jetzt einfach zu meinem 50. Geburtstag “2 Karten” um ihn einmal “haut-nah” zu er-leben, wobei ich meine Bestellung jetzt noch ergänze um: im Jahr 20″10″ !

      Jetzt bin ich schon sehr gespannt, wann du denn diese Geschichte in deinem Blog präsentierst. Ich freue mich darauf.
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,
    vielen Dank fürs Mitdenken und Mitmachen und ganz besonders für die humorvolle und anschauliche Darbietung von Herrn von Hirschhausen. Ich finde, die Pinguine sind ein tolles Beispiel, dass alles so gut ist, wie es ist.
    Ich schicke Dir viele liebe Grüße aus der Isartaler Nacht,
    besser und besser,
    Gaba

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