Mein heutiger Reisebericht Nr. 4 zur “Nordeuropa 5 – Route” mit der AIDAluna … auf nach … ISLAND, der Vulkan-Insel am Polarkreis.  1. Halt “Akureyri”: Wir hatten das Nordkap umschifft, waren oben und hatten Norwegen verlassen und befanden uns nun, am Samstag, den 25. Juni 2011 und Sonntag, den 26. Juni 2011 auf See, der 3. und 4. Seetag  – auf dem Weg nach Akureyri, Island – 1.053 Seemeilen (= 1.950 Kilometern) lagen vor uns. Das Wetter an diesen beiden Tagen war nicht gerade besser als in Norwegen. Sehr bewölkt und es hatte nur 6 Grad … brrr …

Flaggen: Island, AIDA, Genua

... auf dem Weg nach Island ... 1.950 km ... 1. Hafen: Akureyri, die schönste Stadt des Landes ...

also, nix wie einmal in die Sauna … ein sehr schöner Spa-Bereich verhilft einem dazu, dass man auch solche Tage sehr wohlwollend verbringen kann. Akureyri liegt am Ende des längsten Fjords Islands, dem 90 km langen Eyjafördur, im Südwesten der Insel und gilt als die schönste Stadt des Landes. Sie ist der ideale Ausgangspunkt zu bizarren Lavaformationen, brodelnden Schlammpfuhlen, Seen, Gletschern und gewaltigen Wasserfällen. Selbst ein Polarflug zur Insel Grimsey ist von hier aus möglich, denn der nördliche Polarkreis ist nur 50 Kilometer entfernt. Sogar eine zweitägige Hochlandtour ist möglich und wurde von 88 Gästen gebucht. Morgens um 9.00 Uhr legten wir, am Montag, den 27. Juni 2011 am Liegeplatz “Oddeyrarbryggja Berth 12″ an und kurz danach bestiegen wir einen Bus um die raue, schöne Landschaft zu erkunden.

Unsere Reise führte uns zunächst einmal durch die mich zu tiefst beeindruckende Landschaft zu dem Wasserfall “Godafoss” – Götterfall -

... beeindruckend ... der Godafoss "Götterfall"... eine donnernde Wasser-Kasskade ...

und obgleich nur bescheidene zwölf Meter hoch beeindruckt er durch die schiere Gewalt der Wassermassen …

... selbst bei Regen ... imponieren die gewaltigen Wassermassen des Godafoss ... Götterfall ...

wo sich in großer Breite der Gletscherfluß Skjalfandafljot “Der bebende Fluß” in eine Schlucht stürzt. Der Name soll aus der Zeit der Christianisierung auf Island, um das Jahr 1.00 herum, stammen. Der norwegische König Olaf hatte für den Fall, dass die Isländer Heiden bleiben würden, mit einem Holzembargo gedroht, da jedoch der Schiffsbau für die Region lebenswichtig war, machten die Bürger kurzen Prozess mit ihren alten Götterstatuen und warfen sie den Wasserfall hinunter, tja so gehen alte Traditionen den Bach hinunter … und seither heißt der Godafoss “Götterfall”.

Weiter ging es Richtung Myvatn “Mückensee”, dem fünftgrößten See Islands, vorbei an imposanten und vielfältigen vulkanischen Bildungen, die sehr stark ausgeprägt sind, denn dort befindeet sich die Grenze zwischen der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinentenplatte. Bei Námaskard erinnern brodelnde Schlammpfuhle und Schwefelquellen daran, welch’ schiere Kräfte unter der Erde schlummern …

... brodelnde und stinkende Schlammpfuhlen & Schwefelquellen am Fuße des Berges Namafjall ...

und der verwirrende Lava-Irrgarten von Dimmuborgir lädt zum Verlaufen ein.

... bizarre Lavaformationen ... im Lava-Irrgarten Dimmuborgir ... mit beschlagenem Objektiv ...

... bizarre Lavaformationen - im Irrgarten Dimmuborgir - mit beschlagenem Objektiv ...

Die faszinierenden Pseudo-Krater sind keine Vulkane, sondern entstanden als heiße Lavabrocken von den Vulkanen rings um den Myvatn ins seichte Wasser gespuckt wurden …

... Pseudokrater im Myvatn "Mückensee"...

es ging vorbei an den Naturbädern von Myvatn. Eine einzigartige Mischung aus Mineralien, Silikaten und geothermalen Mikrorganismen macht ein Bad darin zu einem wohltuenden Erlebnis für Körper, Geist und Seele. Doch dafür reichte leider unsere Zeit nicht. Schade, schade und es gibt auch keine Fotos, da die Scheiben im Bus einfach zu beschlagen und betröpfelt waren …

... der Myvatn "Mückensee" ... knapp 40 qkm Fläche ...

eine schier unbeschreiblich “Ruhe” ausstrahlende Landschaft …

... idylisch ... Myvatn "Mückensee" ... 277 Meter ü.d.M. ...

Der Mückensee macht übrigens besonders im Sommer seinem Namen alle Ehre, denn dann tanzen die Insekten als schwarze Wolken über dem See und freuen sich auf die Besucher *g* … nach einer kurzen, einfachen Mittags-Mahlzeit … ging es auch schon wieder zurück zum Schiff …

... Regen, Regen, Regen ... zurück zur AIDAluna im Hafen von Akureyri ...

… denn bereits um 15.30 Uhr mussten alle Mann an Bord sein, da die AIDAluna um 16.00 Uhr Richtung Reykjavik aufbrach .. das Wetter verhieß nix Gutes … und dort gab es dann fast eine “Meuterei” auf der Luna … doch mehr dazu erfahrt ihr in meinem nächsten Reisebericht.

 

 

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  • Liebe Doris,
    schade, dass das Wetter nicht so mitgespielt hat. Es sind trotzdem schöne Aufnahmen.
    Ich stelle mir gerade die Mücken vor, die auf den Bus mit Besuchern warten. Ich höre die Mücken zischen: “Hee, nicht vordrängeln … ich war zuerst da …” Und eine tiefe Stimme ruft zur Ordnung: “Nu reißt euch aber mal zusammen, es ist für alle genug Blut da …” *grins*

    Dann bin ich mal gespannt, warum es fast zu einer Meuterei kam. Doch nicht wegen der Mücken? ;-)

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Liebe Martina,
      das Wetter können wir uns halt nicht aussuchen … ob in Norwegen, Island oder auch hier … es ist halt wie es ist … Nur, mit Sonne entstehen natürlich ganz andere Fotos und Eindrücke, doch auch ohne Sonne ergeben sich immer wieder schöne Momente, die man einfach nicht vergisst. Danke dir für deine “Mücken-Unterhaltung” … also mir war so, als hätte ich da auch so etwas vernommen, jedoch haben sie mich dieses Mal – zum Glück – verschont … *g* …
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Das ist mal etwas erfrischendes anderes, als immer nur Schlösser und Burgen, obwohl die auch ihren Reiz haben, aber ich bin ein Meermensch.
    Vielen Dank für deine tollen Bilder und den Bericht.
    Komm gut in die neue Woche und liebe Grüße

    Marianne :-)

    • Liebe Marianne,
      danke dir … sorry, wenn ich erst so spät antworte … nein, ich hab’ mir keine Burgen oder Schlösser angesehen … hatte viel um die Ohren … bin ja seit März selbständig, da bleibt halt nicht mehr so viel Zeit – wie bisher – … ich muss einfach Prioritäten setzen … Ich bin übrigens auch ein “Meer-Mensch”, bin ja auch ein Krebs … kein Wunder, oder ? … *g* Ich hoffe, du hattest auch eine schöne Woche … und gleich schau’ ich mal bei dir vorbei … da hab’ ich sicher wieder allerhand verpasst …
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Sue:

    Liebe Doris,
    ich komme erst heute dazu Deine interessanten Reiseberichte zu lesen, denn dazu habe ich mir richtig viel Zeit genommen und es mir mit einer Tasse Kaffee vor dem PC gemütlich gemacht.
    Erst einmal DANKE, dass Du dieses Mal so viele Fotos zeigst. Für mich – da ich noch nie dort oben war – total interessant und auch Deine Erläuterungen dazu: einfach klasse. Da bekommt man sofort Lust auch einmal loszuschippern. Besonders beeindruckend fand ich auch den Sommer-Wintervergleich der Fotos von Honningsvag und ganz ehrlich, obwohl ich den Winter oft schon nach kurzer Zeit leid bin, so fand ich in diesem Fall auch die Fotos mit den Schneeverwehungen am imposantesten. Die Fjordfotos, die Wasserfälle, das Nordkap (auch wenn es am Ende dann doch nebelig war) und zum Schluss noch Island das sind einmalig schöne Aufnahmen und Erinnerungen für’s Leben.
    Ich mache zwar jetzt im Sommer nur sporadisch meine Blogrunden, doch auch Deine nächsten Einträge werde ich bestimmt verfolgen….. Meuterei….. das hört sich ja spannend an ;-)

    LG und einen schönen und hoffentlich wärmeren Sommer
    wünscht Dir Susanne

    P.S: Die Kölnfotos waren auch KLASSE !!!!

    • Liebe Susanne,
      ich freue mich sehr, dass du dir richtig Zeit genommen hast und du es dir richtig gemütlich gemacht hast. Ganz genau so hatte ich es mir auch vorgestellt … die Menschen, die hier lesen nehmen sich Zeit … ein schöner Gedanke ! Sehr gerne stelle ich viele Fotos ein, doch leider baut dann der Blog extrem langsam auf, obwohl die Fotos schon extrem verkleinert sind … da ist nicht jeder so geduldig wie du … doch wer es ist, der kann halt an der Reise teilhaben … und es freut mich sehr, dass es dir gefallen hat. Auch ich bin momentan nicht so aktiv im WWW unterwegs … nicht nur wegen des “Sommers” … doch ich schau’ immer mal wieder vorbei, so auch bei dir … und schon bald gibt es den Folge-Bericht … Ich wünsche auch dir einen wunderschönen Sommer, ganz egal wie das Wetter auch wird … mit Sonne im Herzen ist doch jede Jahres-Zeit schön …
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Ach du Herr, die Götter den Wasserfall runter werfen, das hatte ja ein hartes Ende. Aber ich bin sicher, viele haben den alten Glauben doch an ihre Nachfahren weitergegeben.
    Imponierende Fotos. So rieseige Seen, Die Lavaformen, als küßten sich zwei.
    Aaah jaaa Schwefel riecht echt nicht angenehm, das konnte ich in Aachen erleben.
    Wow, Meuterei, da bin ich ja auf die Fortsetzung gespannt
    liebe grüße

    • Liebe minibar,
      ja, ja, … das kann schon sein. Überall – in Norwegen – gibt es auch noch “Trolle” und in Island auch noch “Elfen” dazu … und unzählige Geschichten dazu … das würde bei den Berichten jedoch den Rahmen sprängen … Und, Schwefel … puuuhhh das hat vielleicht gestunken, also ich bin gefohlen … in den Bus … und war froh, als die Klima-Anlage wieder frischere Luft verbreitete … ich hab’ wohl ein sehr empfindliches Näschen, so wie du …
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,
    Du zeigst wieder sehr beeindruckende Naturbilder.
    Ich bin übrigens umgezogen;-)
    Grüße von:
    Beate

    • Liebe Beate,
      ich freue mich, dass du mich während deiner Pause besuchst … was lese ich da, du bist umgezogen, na da schau’ ich doch gleich einmal vorbei … Muss ich denn deine Adresse im Link zu dir ändern ?
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,

    die Fotos sind wunderschön! Oh, ich bekomme Fernweh… und die landschaftliche Vielfalt ist beeindruckend und wunderschön!
    Schön, dass du so viel gesehen und erlebt hast!

    Freudige Wochenendwünsche,
    Elisabeth

    • Liebe Elisabeth,
      schön, dass auch du mich begleitet hast und dir die beeindruckende Vielfalt so gefällt. Ich bin sehr dankbar für all’ das, was ich auf dieser Reise sehen und erleben durfte.Und es folgt ja noch mehr …
      Herzliche Grüße – nach Wien -
      Doris

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