Haben wir Mut zur Veränderung ?

Leben heißt, sich verändern. Vollkommen sein heißt, sich oft verändert zu haben.

- John Henry Newman-

Zum “Bonus-Punkte”  … und zum Mut … sammeln in diesem Lebens-Spiel …  fordert uns “Xavier Naido” mit diesem Song auf:

Leider erscheint uns die Idee, jemand Anderen zu verändern, viel faszinierender, als an uns selbst zu arbeiten.
- Unbekannter Autor -

Vor Veränderung haben wir alle eine gewisse “Angst” und deshalb erfordert es MUT, auch wenn schon öfter einmal etwas SCHIEF gegangen ist. Doch haben wir dann die Angst überwunden und lassen wir Veränderung zu, sowohl bei uns, also auch beim Anderen, dann öffnet sich eine neue Tür … und dann kann sich so viel Neues entwickeln …

Ich wünsche dir Mut und einen guten und liebevollen Tag.

P.S.

“Mut ist das Übertreten der SELBST gesteckten Grenzen.”

- Elisabeth Hable -

P.P.S.

Mit diesem Artikel denke ich ganz besonders an “Andrea” und ich bewundere ihren MUT zur Veränderung. Mit ihrem Mut ist sie jetzt zurück nach Deutschland gekehrt, denn sie wollte NICHT den Anderen verändern – sie hat sich lieber selbst verändert. Auch wenn ich in dieser “Lebens-Geschichte” nicht alle Einzelheiten kenne, ich bewundere diese Lebens-Einstellung … zum Lebens-Spiel … und ihre Umsetzung … zu der ich Andrea weiterhin alles erdenklich Liebe und Gute wünsche.

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  • “Du solltest dich ändern”, so lautet meist unsere Botschaft an den PartnerIN, den FreundIN, den Arbeistkollegen. Es ist immer einfach Forderungen an andere zu stellen, als SELBST mit Veränderungen zu beginnen. Bei unseren Forderungen übersehen wir leicht, daß uns das Leben anderer Menschen NICHTS angeht. Auch nicht das Leben unseres Partners, unserer Partnerin. Wer einen anderen Menschen verändern will, wird mit seinem Vorhaben scheitern. Wir sollten uns um den Dreck vor unserer eigenen Haustüre kümmern. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Als oller Stier bin ich natürlich sehr auf Sicherheit bedacht und stehe Veränderungen nicht immer aufgeschlossen gegenüber. Doch ich bin lernfähig und ich kann das auch in meinem hohen Alter angehen…
    Start gut in den neuen Tag
    Von Herzen
    Helmut

  • Lieber Helmut,

    ja, bei uns SELBST sollten wir anfangen, ganz egal ob wir nun Stier, Krebs oder sonst was sind … Du beschreibst es sehr treffend … “Forderungen” an Andere stellen … Doch, wenn wir “lern-willig” sind … dann können wir noch so einiges “ver-ändern” und da spielt das Alter gar keine Rolle, so sehe ich das auch … DANKE !
    Herzliche Grüße – und fühle dich ganz lieb umarmt … und hab’ einen schönen Tag …
    Doris
    P.S. Was die “Sicherheit” angeht, das ist – m.E. – ein “UR”-Instinkt – und das ist auch gut so – und deshalb brauchen wir den MUT, denn dann können wir noch so viel bewirken …

  • Huch, liebe Doris, damit hab ich ja gar nicht gerechnet…Danke für Deine “Bewunderung” und Deine lieben Gedanken. Ja, Leben ist Veränderung und Veränderung fängt bei uns selber an,daraus ergibt sich der Rest. Wenn dann als “Beigabe” sich auch andere Menschen und das Umfeld ändern, dann ist alles im Fluss… Und wegen der Sicherheit: auch die grössten Veränderungen beginnen erst einmal mit EINEM Schritt und ich kann die Schrittlänge und den Ryhtmus meiner Schritte selber bestimmen. Wenn man das Ziel vor Augen hat und erstmal losgegangen ist, entstehen Schwung und Power und Mut von alleine… Von Herzen Andrea

    • Liebe Andrea,

      das war ein kleiner Willkommens-Gruß und ich DANKE dir, denn du hast mich zu diesem Post geführt … und deine Veränderung hat nicht nur meine Bewunderung verdient …
      Du hast es schön gesagt: “Veränderung fängt bei uns selbst an … und dann ist alles im Fluss … und wir können den 1. Schritt, die Schrittlänge und den Rhythmus des Schrittes selbst bestimmen …”
      Ich wünsche dir einen schwungvollen Start in Düsseldorf und einen schönen Tag.
      Herzliche Grüße
      Doris

  • [...] Doris habe ich heute einen interessanten Bericht gelesen. Zu diesem Thema möchte ich daher gerne meine [...]

  • Liebe Doris!
    Deinen Beitrag heute finde ich sehr interessant und anregend. Genaugenommen so anregend, dass ich zu diesem Thema ebensfalls heute meine Gedanken niedergeschrieben habe, Du kannst sie hier nachlesen:
    http://plauderpause.wordpress.com/2010/06/23/1939/
    Ganz herzliche Grüße von:
    Beate

    • Liebe Beate,
      es freut mich, dass ich dich mit meinem Artikel inspiriert habe. Genau das finde ich beim Bloggen so schön … wir schenken uns ALLE gegenseitig “Inspiration” … und jeder der mag und Zeit und Laune hat … kann sich vielleicht ein wenig daran erlaben … so macht mir das “freie” Leben und “Bloggen” richtig Spass … ganz ohne “Ellbogen-Denken”, denn das haben wir doch im Alltag schon genug, oder ? …
      da schaue ich gleich mal bei dir vorbei …
      Von Herzen
      Doris

  • Hallo liebe Doris,
    Du hast so Recht!
    Oft genug versuchen wir, andere Menschen zu ändern und kritisieren an ihnen herum. Genauso ist es umgekehrt.
    Wiewie leichter wäre alles, wenn wir einfach akzeptieren würden, dass jeder Mensch anders ist, anders denkt – ohne deswegen “böse” zu sein. Er empfindet eben einfach anders als der andere.
    “Akzeptieren” heißt das Zauberwort.

    Liebe Grüße zu Dir
    Katinka

    • Liebe Katinka,

      ich möchte gar nicht Recht haben, ich möchte nur “Anstupsen” … und wenn wir das “Zauberwort” Akezptanz nicht annehmen wollen oder können, dann vielleicht das Zauberwort “Toleranz” … das ist doch zumindest einmal eine Möglichkeit … und ein Anfang …, oder ?
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Oh ja, was für ein Thema – Veränderung, damit habe ich mich lange Zeit sehr schwer getan. Wenn ich etwas gefunden hatte, was ich meinte, gut zu sein, wollte ich, dass es immer so bleibt. Tat es aber nicht, und so waren meine Veränderungen meist eine Reaktion auf ein Ereignis oder eine Situation – aber so gut wie nie meine eigene Entscheidung.

    Dann gab es eine Zeit, das wollte ICH mich verändern – und begann, es in die Tat umzusetzen. Doch was geschah – die Menschen um mich herum kamen damit nicht klar. Sie verstanden nicht, warum ich mich verändern wollte und damit auch sie selbst in die Lage brachte, sich zu verändern…

    Ja, es geht um Akzeptanz – aber auch die ist nicht immer leicht zu finden…

    Mal sehen, ob ich mir dazu auch noch ein paar mehr Gedanken mache – das Thema ist interessant und immer wieder aktuell…

    Liebe Grüße
    Irene

    • Liebe Irene,
      über deinen Kommentar freue ich mich ganz besonders, weiß ich doch, dass du so wenig Zeit zum Kommentieren hast, was ich vollkommen verstehe. Gerade deshalb bin ich sehr dankbar für deinen so persönlichen Kommentar, gerade deshalb, weil auch ich GENAU DAS so erlebt habe, ich verändere mich und die Menschen um mich herum kommen damit einfach NICHT klar …
      Tja, und was JETZT … ?
      Ich persönlich brauche nicht die “unbedingte” Akzeptanz, doch ich brauche zumindest das Gefühl der TOLERANZ … denn das regelt jeder Mensch auf seine Art und Weise … jetzt bin ich sehr gespannt, was du aus diesen Gedanken entwickelst …. das wird bestimmt interssant … ich freue mich darauf …
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Gabi:

    Hallo meine liebe Doris,

    ich fange mit einem Zitat von Dir an:

    Leider erscheint uns die Idee, jemand Anderen zu verändern, viel faszinierender, als an uns selbst zu arbeiten.

    Du hast schon wieder einen Volltreffer bei mir erreicht.

    Danke Dir von ganzem Herzen.

    Ich arbeite daran und die 2. Pubertät ;-) hilft mir dabei, die Veränderungen endlích durchzusetzen.

    Ich mache das schon.

    Herzliche Grüsse und einen dicken Drücker

    Deine Gabi

  • Liebe Doris,

    zunächst meinen lieben Dank für deine mitfühlenden Zeilen.

    Das Thema ist immer wieder aktuell. Wir diskutieren es oft, auch im Zusammenhang mit der Erwartungshaltung. Viele Menschen möchten ihr Gegenüber genauso, wie sie es sich vorstellen. Selten werden dabei “Schwachstellen” oder Fehler (aus eigener Sicht) ausreichend akzeptiert, ohne dabei nachzudenken, dass man selbst auch durchaus Makel besitzt. Wer möchte die schon vorgehalten bekommen? Aber selbst austeilen, das geht offensichtlich leichter von der Hand.

    Zu Veränderungen wird man manchmal auch gezwungen, durch einen schweren Schicksalsschlag, Krankheit etc. Es bringt dann nichts, an altem festhalten zu wollen. Früher oder später muss man das einsehen, wenn man nicht auf der Strecke bleiben will.

    Liebe Grüße,
    die Waldameise

    • Liebe Waldameise,
      dieses Thema ist immer wieder aktuell, bei jedem EINZELNEN und deshalb kommt es wohl auch Hier und Heute in meinem Blog … und war auch so gedacht, dass jeder seine eigene “Anregung” bekommt und seinen individuellen Kommentar abgibt. Das Austeilen geht halt einfach leichter von der Hand, wie du es schon schreibst – und ja, manches Mal wird man zur Veränderung auch gezwungen, das habe ich 2007 am eigenen Leibe erfahren, und dann ist es in der Tat wichtig los-zu-lassen … da kommen einem sehr viele Dinge auf’s Tablett über die man vielleicht vorher nicht so intensiv nachgedacht hat … oder über die man ganz anders gedacht hat … DANKE für deine lieben Zeilen …
      Liebe Grüße
      Doris

  • Elke:

    Hallo Doris,
    heute komme ich via Beate hierher, die einen sehr schönen Beitrag zu diesem Thema geschrieben hat. Grundsätzlich finde ich es auch sehr wichtig Mut zur Veränderung zu zeigen, denn das Leben erfordert eine ständige Anpassung von uns, wenn wir uns weiterentwickeln wollen. Die erste Aussage hier: “Leben heißt, sich verändern. Vollkommen sein heißt, sich oft verändert zu haben.” – sehe ich eher kritisch. Wer ist schon vollkommen, das gibt es meiner Ansicht nach nicht. Aber das ist auch nicht wirklich wichtig, Vollkommenheit wäre für mich Stillstand. Was aber soll das mit den Bonuspunkten? Ich glaube nicht, dass man im Leben Bonuspunkte für irgendetwas sammeln kann, das Leben ist kein Supermarkt. Xavier Naido ist eh nicht mein Fall, aber das ist Geschmackssache. Für mich versucht er immer viel zu viel Bedeutungsschwangeres mit in seine Songs zu packen. Das nur nebenbei. – Die wichtigste Aussage in deinem Betrag ist für mich das Zitat des unbekannten Autors: “Leider erscheint uns die Idee, jemand Anderen zu verändern, viel faszinierender, als an uns selbst zu arbeiten.” Und ich möchte es damit ergänzen: “… und Reife erlangen wir erst, wenn wir in der Lage sind, das zu erkennen und vor uns selbst zuzugeben.”
    Lieben Gruß
    Elke

    • Liebe Elke,
      ich freue mich, dass du hier bei mir gelandet bist. Mir gefällt Beate’s Beitrag zum Thema auch sehr. Mein Beitrag ist nicht so persönlich gefasst … eher … auffordernd … zum Nachdenken und Anmerken … anregend … gedacht … was ich ja offensichtlicht erreicht habe …
      Wären wir (als Seele) vollkommen, dann wären wir wohl nicht mehr hier auf dieser Welt. Was die Bonus-Punkte angeht sehe ich es eher so, dass es die schon ÜBERALL gibt und dies in unserer aller Leben, welches mir doch wie ein Supermarkt vorkommt, was nicht heißt, dass ich dies befürworte oder gar “gut”-heiße … und Xavier Naidoo ist halt wirklich “Geschmacks-Sache” … so bin ich froh, dass dich das Zitat des unbekannten Autors anspricht und du dies sogar noch ergänzt … und stimme dir zu … Selbst-Erkenntnis ist der erste Weg zur Veränderung/Besserung … DANKE dir …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Gabi:

    Liebe Elke,

    Du sprichst mir aus der Seele. Danke Dir für Deinen Beitrag.

    Herzliche Grüsse

    Gabi

    • Liebe Gabi,

      schön, dass du dich zu diesem Thema meldest … denn davon könntest du uns allen sicher ein Lied singen … was ein Glück, dass wir es dann irgendwann “er”-kennen … und das wir es verändern … und verändern können … womit wir wieder beim Thema “Freiheit” angelangt wären, denn da können wir uns – m.E. – glücklich schätzen, dass wir in so einem “freien” Land leben … nicht nur mit “freier” Meinungs-Äußerung, sondern sogar mit freier “Ausführung”s-Möglichkeit …. was geht es uns doch gut … oder ? Und wenn wir es dann “er”kennen und “ver”ändern, dann kann es uns und allen anderen Menschen … so etwas von GUT gehen …
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Dori:

    Liebe Doris,

    zur Veränderung gehört – wie ich finde – sehr viel Mut.
    Vor allem muss man oft vieles zurücklassen, woran man hängt, auch Menschen, und oftmals, ohne den Ort, an dem man lebt, zu wechseln.
    So ist es mir ergangen am Anfang des Jahres, wo ich auf einen Schlag vier liebgewonnene Menschen aus meinem Umfeld gehen lassen musste, sie kamen mit meiner Veränderung nicht zurecht. Und obwohl ich immer Angst vor dem Alleinsein hatte, bin ich diesmal da hindurchgegangen.

    Es hat nicht einmal ein halbes Jahr gedauert, und vier neue Menschen (und noch mehr) sind in meinem Leben, und möchten mit mir befreundet sein. Ist das nicht wunderschön? Ich bin dafür so unendlich dankbar.

    Ganz besonders toll von Dir finde ich, dass Du Andrea diese wertschätzenden Zeilen gewidmet hast. Damit sprichst Du mir aus der Seele, danke dafür.

    Dori

    • Liebe Dori,
      ja … MUT … der gehört dazu, auch zu meinem Artikel, denn diese Gedanken “reizen” … Ich freue mich für dich, dass du so mutig durch diesen Prozeß gegangen bist und NEUES entdeckt und vorallem erfahren hast … DANKE, für deine so persönlichen Zeilen …
      Es freut mich, dass du durch dieses “LOS-lassen” so viele, schöne NEUE Erfahrungen gesammelt hast … und ich habe diese Zeilen sehr gerne “Andrea” gewidmet, da ich mich ihr sehr verbunden fühle … denn so etwas kann auch im Internet geschehen … wie auch bei uns …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,

    interessant finde ich den Satz: “Leider erscheint uns die Idee, jemand Anderen zu verändern, viel faszinierender, als an uns selbst zu arbeiten.”

    Das begegnet mir gar nicht so selten. Es gibt Menschen, die glauben, das Allheilmittel zu besitzen und anderen vorzuschreiben, wie sie sein müssen/sollen. Das betrifft alle Bereiche des Lebens wie: Verhalten, Kleidung, Umgang usw. Dabei ist es doch wunderbar, sich selbst zu entdecken und zu entwicklen. Ohne, dass einem andere mit ihren eigenen Maßstäben damit ungewollt unter die Arme greifen wollen oder?

    Alles Liebe,
    Emily

  • Liebe Emily,
    das begegnet uns allen gar nicht so selten und gerade deshalb ist es wichtig, dass wir uns diesen Satz vielleicht einmal hinter die Ohren schreiben …, oder ? Was mich tröstet ist, dass wir zumindest die Einsicht haben … und Einsicht ist der erste Weg zur Besserung … also dann, entdecken und entwickeln wir uns weiter … und sagen auch einmal NEIN, wenn uns jemand unter die Arme greifen will und wir es nicht wollen …
    herzliche Grüße
    Doris

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