GEBEN und NEHMEN … ein Erfolgsmodell, der Umsonstladen in Trier … auf den ich in einem Bericht in “anders leben” im Morgenmagazin am Dienstag, dem 14. September, aufmerksam geworden bin.


Was ist denn überhaupt ein “Umsonstladen” ? Und gibt es so etwas wirklich ? Ja, es gibt eine ganze Menge dieser “Umsonstläden”, mehr dazu findest du unter “www.umsonstladen.de” oder unter  diesem Link << HIER >> und du wirst sicher überrascht sein, wie viele solcher Umsonstläden es gibt.

Die Idee: “In Umsonstläden werden Gegenstände zur kostenfreien Mitnahme bereitgestellt. Umgekehrt kann jeder Gegenstände dort abgeben, die er nicht mehr braucht – die aber “zu schade zum Wegwerfen” sind. Viele Leute haben Dinge, die sie nicht mehr gebrauchen können oder wollen. Andere Menschen wiederum suchen vielleicht genau diese Dinge, können sie sich vielleicht nicht leisten, oder müssen Geld dafür ausgeben. Wenn die Dinge noch gebrauchsbereit und in Ordnung sind, können sie einfach im “Umsonstladen” vorbeigebracht werden, alles, was andere gebrauchen könnten und verschenken es dann an diese weiter.

Geld gibt es im Umsonstladen nicht. Alle dort bereit liegenden Dinge sind “umsonst”. Damit stellt der “Umsonstladen” einen Anfang einer wirklichen Alternative zur kapitalistischen Warengesellschaft dar, in der alles einen “Wert” hat und folglich Geld kostet.”

Der Bericht “anders leben” im Morgenmagazin berichtete über den “Umsonstladen in Trier” und “Herrn Rudolf MEROD” … und falls du magst, dann findest du unter diesem Link << HIER >> weitere Informationen und Videos.

Diese Umsonstläden funktionieren offensichtlich hervorragend, ganz OHNE Kontrolle, oder vielleicht gerade deshalb weil es keine gibt. Hier scheint einfach das Prinzip von “GEBEN” und “NEHMEN” zu funktionieren.

Meines Erachtens eine hervorragende Idee … und was meinst du ?

Ich wünsche dir noch einen schönen Freitag … und ein wundervolles Wochenende …

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  • Jouir la vie:

    Habe ich nie von gehört, doch finde ich alleine die Idee schon toll. Gänzlich ohne Kontrolle sollte man mehrere solcher Aktionen versuchen, denn meistens regelt es sich da eben so gut, wie Du hier schreibst…

    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

    • Lieber Kvelli,
      ging mir genau so, doch ich finde die Idee einfach gut … und ich finde es prima, dass es schon so viele Umsonst-Läden gibt … und wer mag und kann, der kann mitmachen … sei es, dass er etwas gibt … oder etwas nimmt … oder gar selbst einen solchen Laden gründet (mehr Informationen gibt es bei diesem Link: http://www.umsonstladen.de/) …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Hallo Doris,
    Davon habe ich auch schon gehört. Eine tolle Idee und sie funktioniert tatsächlich bestens! Würde ich auch gerne mal live sehen und mitmachen!!! :-)
    Alles Liebe, Martina

    • Liebe Martina,

      sobald ich mehr Zeit habe werde ich meine Schränke systematisch aussortieren und diese Dinge dort abgeben … und mich darüber freuen, das meine Schränke leerer sind … und vor allem, dass andere Menschen sich an diesen Dingen erfreuen, seien es nun Haushaltsartikel, Spiele, Kleidung, Bücher oder schon ewig ungenutzt rumstehende Küchengeräte …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Elke:

    Das muss ich mir mal näher angucken, klingt doch nach einer großartigen Idee.
    Lieben Gruß
    Elke

  • Das ist interessant..!

    Etwas ähnliches hat auch mal die Heidemarie Schwermer (lebt ohne Geld und ohne Wohnung) ins Leben gerufen, das waren so Tauschbörsen. Aber auch ohne Geld. Da hat man “getauscht” – nicht nur Waren, sondern auch “Dienstleistungen”. Auch nicht schlecht.

    • Liebe Frieda,
      ja, das hört sich auch interessant an … gut, dass es Menschen mit solchen Ideen gibt … gut, dass so viele Menschen “ehrenamtlich” etwas in Bewegung bringen … und gut, dass es Menschen gibt, die gerne GEBEN …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Ich kannte so eine Einrichtung bisher NICHT. Gehört habe ich bisher nur von Tauschringen, das Prinzip: man bietet seine Dienstleistungen an (z. B. Gartenarbeit) und kann sich dafür jemanden suchen, der die Wohnung malert.
    Ich denke es gibt noch viele Möglichkeiten “Alternativ” in der Wirtschaft tätig zu sein. Im Chiemgau gibt es sogar eine eigene Währung – den Chiemgauer. Damit kann man in bestimmten Geschäften bezahlen.

    Ein schönes Wochenende.

    Herzlichen Gruß
    Helmut

    • Lieber Helmut,
      ich hatte schon von Tausch-Börsen gehört (allerdings noch nicht von der, von der Frieda schreibt), doch von den Tausch-Ringen, die du beschreibst wusste ich noch nix … noch dazu eine eigene Währung … das hört sich sehr gut an … da werde ich einmal googeln … DANKE dir für diesen Hinweis !
      Herzliche Wochenend-Grüße
      Doris

  • Ein interessantes Konzept. Aber wovon finanzieren sie die Miete für die Läden?

    • Liebe Skriptum,
      das Haus/die alte Villa – in Trier – wird wohl “kostenlos” von der Stadt zur Verfügung gestellt (wie es in dem Video gesagt wird) … und bei den anderen Umsonstläden weiß ich nur, dass sie auch sehr gerne SPENDEN für Miete, Strom etc. annehmen …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Das finde ich ja super, da würde ich eine Menge hintragen, das noch gut und nützlich ist.

    GLG Marianne :-)

  • Das finde ich eine fantastische Idee. Doch wovon leben die Menschen, die diesen Laden betreiben? Wer finanziert sie? Wie bestreiten sie ihren Lebensunterhalt?

    Liebe Sonntagsgrüße
    Anna-Lena

    • Liebe Anna-Lena,
      der Umsonstladen in Trier, über den der Bericht im Morgenmagazin lief, wurde von Herrn Merod gegründet, er war ein sehr erfolgreicher Unternehmer, der sein Unternehmen verkauft hat und jetzt von diesem Geld lebt … die alte Villa in Trier wird kostenfrei von der Stadt zur Verfügung gestellt … die Mitarbeiter arbeiten alle “ehrenamtlich” … bei den anderen Umsonstläden läuft es wohl genau so … sie sind u.a. auf Spenden angewiesen … es gibt ja eine ganze Reihe von Möglichkeiten “ehrenamtlich” tätig zu werden … und diese ist eine davon … mehr Informationen zu den Umsonstläden findest du auch unter dem – im Artikel – bereitgestellten LINK und natürlich in den Videos zur Sendung …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Das ist eine tolle Sache! Ich habe mal nachgesehen, in einer Nachbarstadt gibt es sogar einen Laden. Das unterstütze ich gerne.
    Danke dir für den Tipp liebe Doris.

    Alles Liebe und einen schönen Sonntag dir,
    Emily

    • Liebe Emily,
      es freut mich, dass es in deiner Nähe einen solchen Laden gibt, den du unterstützen möchtest … genau das wollte ich mit diesem Artikel bezwecken, andere Menschen darauf aufmerksam zu machen …
      mein Sonntag war wunderschön, wir haben den Geburtstag meiner Schwester – im Kreis der Familie – gefeiert … und sind eben zurück gekommen …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Dori:

    Liebe Doris,

    das ist eine tolle Idee, die sich hoffentlich ganz bald verbreitet. Danke, dass Du mich/uns darauf aufmerksam gemacht hast, denn ich kannte die “Umsonstläden” bisher nicht.

    Aber haben die Menschen früher nicht immer vom Tauschgeschäft gelebt? Du selbst wirst sicherlich auch schon die Erfahrung gemacht haben bei Deiner energetischen Tätigkeit, manchmal kann man eine “Gabe” einfach besser gebrauchen als Geld.

    Hab einen schönen Tag, von Herz zu Herz,

    Dori

    • Liebe Dori,
      ja, das finde ich auch … und auch ich kannte diese Umsonstläden bislang nicht … ich bin durch die Sendung darauf aufmerksam geworden und habe dann einfach mal gegoogelt … und es wird eine ganze Menge an gut erhaltenen Gegenständen geben, die ich irgendwann nach Trier bringe …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,

    die Idee finde ich toll. Aber ich habe die gleichen Fragen wie Anna-Lena. :-) Auch diese Leute müssen ja von irgendwas leben.
    Bei uns in der Nähe gibt es so einen Laden nicht, ich hätte sonst bestimmt auch einiges im Keller, das ich das abgeben könnte. Da sammelt sich bei uns immer alles an, was wir nicht mehr brauchen, aber zu schade zum Wegwerfen ist. :-)

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Liebe Martina,
      zu deinen Fragen schaue bitte einmal in meinen Antwort-Kommentar an Anna-Lena, denn ich möchte mich hier nicht so oft wiederholen … :-) … SCHADE, dass es in deiner Nähe noch keinen Umsonstladen gibt, denn die würden sich sicher über deine Sachen freuen … wobei es darum geht, dass du nur Sachen bringen/geben solltest, die du auch gerne selbst nehmen bzw. gebrauchen könntest …
      ach ja, soweit ich mich richtig erinnere, holen die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus dem Umsonstladen in “Trier” auch Sachen ab, dann allerdings wohl eher Möbel und größere Haushaltsgeräte … ob das allerdings auch von den anderen bestehenden Umsonstläden so gehandthabt wird weiß ich nicht … da könnten wir uns einfach telefonisch einmal im nahegelegendsten Umsonstladen selbst schlau machen … herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris!
    Mich spricht dieser Artikel sehr an. Bei uns in der Nähe gibt es den Warenkorb, ein Sozialkaufhaus, zu dem ich immer mal wieder etwas hinbringe. Jeder kann dort für wenig Geld die Artikel kaufen. Das Geld wird wieder guten Zwecken zugeführt. Ich habe auch schon gesehen, dass manche Kinder etwas geschenkt bekamen.
    Diese Umsonstläden sind eine großartige Idee. Ich habe es für mich so erlebt, dass alles was ich gebe ohne Erwartung, irgendwie auf eine andere Art zu mir zurück kommt. Es ist alles im Fluss :-)
    Sei ganz lieb gegrüßt von:
    Beate
    So und jetzt werde ich mich mal durch die links klicken ;-)

    • Liebe Beate,
      das ist auch eine sehr gute Idee, ein “Sozial-Kaufhaus” … das kannte ich auch noch nicht … ich kannte nur das “private” Sozial-Engagement eines Freundes, der ist Lehrer und er hat schon sehr viele Sachen, Kleidung, Bücher und Spiele für seine Kids hier abgeholt … die größte Freude war die Freude der Kids über diese Sachen …
      und ich gebe diese Sachen alle sehr gerne … ganz ohne Erwartung … weiter und erfreue mich an der Freude, die andere darüber empfinden … und weiß, so wie DU, …. alles was ich GEBE kommt tausendfach zu mir zurück …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Hallo liebe Doris,

    ich finde diese Idee sehr schön, wenn Sie wirklich so funktioniert!!

    Ich hab leider mit Geben schon schlechte Erfahrungen machen müssen. Und zwar von karitativen Einrichtungen, die gut erhaltene Sachen (incl. Möbel, Babyaustattung) nicht geschenkt wollten. Sie forderten Neuware!!!!! Muss man sich mal vorstellen, ich war ziemlich verkrätzt.

    LG Kerstin

    • Liebe Kerstin,
      zumindest in dem “Umsonstladen in Trier” scheint es hervorragend zu funktionieren. Das ist traurig, dass du solche Erfahrungen gemacht hast. Also ich habe vor vielen Jahren einer “Hilfs-Initiative für alleinstehende Mütter” die Babyausstattung geschenkt und diese hat sich sehr darüber gefreut und sich herzlich bedankt.
      Herzliche Grüße
      Kerstin

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