Kennst auch du das Gefühl, dass du durch den Alltagsstress aus dem Gleichgewicht geraten bist? Immer mal wieder passiert mir das. Deshalb habe ich etwas für mich getan – um mit Achtsamkeit und Selbstfürsorge wieder zu innerer Balance zu finden und glücklich im Hier und Jetzt zu leben.

? Achtsamkeit ?

“Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.

Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit, sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren.

Sie macht uns die Tatsache bewusst, dass unser Leben aus einer Folge von Augenblicken besteht.

Wenn wir in vielen dieser Augenblicke nicht völlig gegenwärtig sind, so übersehen wir nicht nur das, was in unserem Leben am wertvollsten ist, sondern wir erkennen auch nicht den Reichtum und die Tiefe unserer Möglichkeiten zu wachsen und uns zu verändern.

Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen.”

- Jon Kabat-Zinn -

Achtsamkeit ist die Voraussetzung für das Glücklichsein. Wie kann man wieder achtsam werden ?

In den letzten Wochen habe ich dazu viel gelesen und gelernt wieder zu meditieren und mir die Zeit dafür einzurichten. Als krönenden Abschluss habe ich dazu gestern einen Tag der Achtsamkeit eingelegt und bin auf dieser Veranstaltung vielen Menschen begegnet, die so wie ich, wieder wirklichen Kontakt zu sich selbst und damit auch zu Anderen lernen wollen.

Eine sehr bereichernde Erfahrung, die mir und den anderen Teilnehmern gezeigt hat, dass jeder achtsam sein kann, denn das ist eine Frage der Übung und regelmäßiges Üben erweitert die Achtsamkeit.

Ich übe jetzt fleißig weiter im Hier und Jetzt: Gefühle, Handlungen und Umstände neutral und mit all’ meinen Sinnen wahrzunehmen – und wechsle öfter auch einmal die Perspektive. So gelingt es mir jetzt auch wieder geduldiger zu sein, alte Muster zu erkennen, diese loszulassen und neue Wege zu erkennen und zu gehen.

Deshalb:

? Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben – das Leben allen Lebens.

In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins, die Wonne des Wachsens, die Herrlichkeit der Kraft.

Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen eine Vision. Das Heute jedoch – recht gelebt – macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.?

- aus dem Sanskrit -

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  • Lilli:

    Liebe Doris,
    durch den Link bei FB bin ich endlich wieder mal auf deine schöne Seite gekommen. Das interessante Thema berührt mich auch sehr. Den Text aus dem Sanskrit habe ich vor vielen Jahren auswendig gelernt, weil er so treffend ist. Danke für das Erinnern, denn ich vergesse zeitweise, dass ich für “Herausforderungen” Werkzeuge habe. :-)

    Liebe Grüße und bis bald mal wieder
    Lilli

  • Liebe Lilli,
    ich freue mich, dass du mich wieder gefunden hast. Ja, so ist das – viele Menschen kennen Werkzeuge, dennoch gehen diese häufig im Alltag unter und wir hetzen von einem Tag zum nächsten. Deshalb kann man gar nicht oft genug daran erinnern. ;-)
    Herzliche Grüße
    Doris

  • Ich denke: es ist sehr wichtig im HIER UND JETZT zu leben. Manchmal kommen wir aus der Balance und haben Mühe wieder die richtige Spur zu finden.
    Danke für deine Anregungen.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  • Hallo Doris,
    schöner Beitrag.
    Ja, das Beobachten ohne zu beurteilen.
    Das ist wichtig und schwierig zugleich, aber das Gefühl, was sich dabei manifestiert, ist einfach schön und vollkommen.
    Als ob man schon angekommen wäre.
    Viele Grüße
    Peter

    • Lieber Peter,
      ja, beobachten ohne zu beurteilen – und je länger man übt, desto besser wird das Gefühl.
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Ju:

    Hi du Liebe <3 ich war neugierig, ob es dein Blog noch gibt – hab ja selbst fast ein Jahr Pause gemacht (und mich von FB ganz verabschiedet) und nun schau ich mal, wer in der Bloggerwelt noch da ist, wer neu ist (davon gibts irreviele ;-) )
    Es macht wieder Spaß und so war es richtig, zu pausieren – Achtsam zu mir selbst zu sein

    Merci für das gute Thema, die schönen Zeilen und auf baldiges Wiederlesen
    bye Ju (feelingwords)

    • Liebe Ju,
      meinen Blog gibt es noch, doch durch viele Dinge, die sich im familiären Umfeld ereigneten und noch ereignen, bleibt mir gar keine Zeit mehr zum Bloggen. Ich übe immer noch fleißig – und achte jeden Tag auf’s Neue auf den Tag. ;-)
      Sobald es meine Zeit zulässt werde ich auch mal’ wieder eine Blog-Runde drehen … also dann
      wir sehen uns
      herzlichst
      Doris

  • Liebe Doris,
    ich freue mich, dich kennenlernen zu dürfen und deinen Blogg. Achtsam sein, das ist auch meine Devise – und ganz wichtig, wie du sagst, öfter mal die Perspektive zu wechseln. So kann man sehr gut in “präkanten” Situationen im Gleichgewicht bleiben bzw. in der guten Energieschwingung bleiben.

    Danke für dein Wirken
    Alles Liebe
    Gisela

    • Liebe Gisela,
      ich freue mich, dich hier begrüßen zu dürfen und, dass es dir bei mir gefällt. Ja, ein Perspektiven-Wechsel kann sehr oft dazu führen, dass man wieder ins Gleichgewicht findet.
      Energiereiche und herzliche Grüße
      Doris

  • im hier und jetzt und nicht gedanklich in einigen wochen,so sollte man leben. bewusst jeden einzelnen tag.
    aber ich habe meine gedanken zu oft, zu weit voraus.
    LG

  • Liebe Doris, ja, ab und zu muss man einfach mal zu sich kommen.
    Lange war ich nicht bei dir, hatte dich aus den Augen verloren.
    Entschuldige. Das war nicht böse gemeint.
    ich hoffe, es geht dir weiterhin gut. Denn dieser letzte Post vom Februar macht mich schon nachdenklich.
    Liebe Grüße Bärbel

  • Anka:

    Auch ich bin aktuell am recherchieren über Achtsamkeit. wirklich schlau bin ich allerdings noch nicht geworden. Nicht mal aus deinem Text :-( Glaube, es ist so, wie Christine Westermann gesagt hat. Man muss es selbst erlernen, dann weiß man, was es ist. Kann es sein?
    LG, Anka

  • Anka:

    Hallo Doris,

    vielen Dank für die Antwort und das schöne Video. Mittlerweile bin ich auch ein ganzes Stück weiter und verstehe nach und nach. Mir hat das Wort Reaktionsflexibilität den Einstieg ermöglicht. Bin selbst sehr rational – daher auch die Achtsamkeitsambitionen – und ganz viel mit Atmung, Bodyscan, der Angelegenheit mit der Rosine etc. hat sich mir anfangs gar nicht erschlossen. Vielleicht gibt es auch andere, denen es so geht.

    LG, Anka

  • Sehr Toller Blog und schöne Artikel. Ich versuche stets offen für neue Gedankengänge zu haben denn man lernt nie aus.

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