20 Jahre Wiedervereinigung … Deutsche Einheit … Einigkeit und Triumph … oder Absturz ? Am 3. Oktober  feiern wir den Mauerfall, oder bereuen wir ?

Ob Einigkeit und Triumpf, darüber scheiden sich die Geister … das, was ich bislang wahrgenommen habe sind sowohl viele POSITIVE, als auch viele NEGATIVE Gedanken. Ich für meinen Teil habe mich sehr über die Wiedervereinigung gefreut und ich glaube, dass diese bislang auch ganz gut gelungen ist  – mit allen FÜR und WIEDER  … was erwarten wir  ALLE  denn auch nach so vielen Jahren der Trennung ? M.E. braucht es eben auch seine Zeit um die Wunden wieder zu kitten … um all’ das wieder AUF-zubauen … was über Jahrzehnte  verschüttet war … und auch um wieder Verständnis FÜR-einander zu entwickeln … was sicher in all’ den Jahren schwierig war … und der Westen, dem es immer schon sehr gut ging … übt sich m. E. in sehr viel Ungewißheit, wie geht es weiter … und häufig vielleicht auch in dem Gefühl … so geht es nicht weiter, wir tun doch schon so viel … jetzt ist aber einmal Schluß … Jahrzehnte getrennt … dann wieder vereint … und dann dafür zahlen und das schon so lange ? Wir wollten das doch gar nicht so ! WIR waren doch nicht dafür verantwortlich … Sagt doch auch keiner … doch warum kommen jetzt so viele NEGATIVE Gefühle hoch ?

Ist es nicht schön wieder vereint zu sein ?

Was denkst du dazu ?

Ich wünsche dir einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende und einen guten  3. Oktober …

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  • Ich habe mich immer geweigert die DDR zu besuchen. Ich konnte nicht begreifen, dass Menschen eingesperrt oder gar erschossen wurden, sobald sie versuchten zu flüchten.
    Unbeschreiblich, wie ich mich gefreut habe, als diese Mauer endlich abgebaut wurde.
    Bin immer noch sehr glücklich darüber!
    LG

    • Liebe Angelina,
      auch für mich war es unbegreiflich, wie Menschen derart eingsperrt und überwacht werden konnten … ich habe ich mich auch sehr über den Mauerfall gefreut und habe in diesem Jahr an Sylvester ganz alleine gefeiert und mir die Übertragung der Sylvester-Feier im TV angesehen … das war ein unbeschreibliches Gefühl, es ging – auch für mich – in ein sehr wichtiges und entscheidendes Neues Jahr … auch ich bin heute noch sehr glücklich über die Wiedervereinigung …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Ich finde es gut, dass den Menschen dort die Freiheit zurück gegeben wurde. Und ich war sehr häufig nach der Öffnung dort, habe vor allem Brandenburg mit Ost-Berlin und Sachsen sehr gut kennengelernt. Anfänglich war es ein bisschen gewähnungsbedürftig, die Mentalität der Menschen zu verstehen und die Lebensumstände dort nicht mit westlichem Blick zu deuten.
    Ich mag die hinzu gekommenen Bundesländer sehr und fühle mich dort immer sehr wohl. Für uns sind sie ein Gewinn, so meine ich.

    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

    • Lieber Kvelli,
      auch wenn ich noch nicht so oft “drüben” war … ich empfinde es auch als “Zugewinn” … und was nicht ist, kann ja noch werden …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris, liebe andere,

    ich kann mich dem nur anschließen: 1. “Vereint” sein ist schön. 2. “Frei” sein ist schön. 3. Feiern ist auch nicht schlecht. ;-)

    Es wünscht ein schönes und feierfrohes Wochenende:
    Coralita

    • Liebe Coralita,
      das hast du sehr schön auf den Punkt gebracht ! DANKE dir dafür !!! Hab’ auch du ein schönes Wochenende …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Liebe Doris,

    zu der Zeit, als die Mauer fiel, lebte ich in England und hatte gar nicht so mitbekommen, daß sich da etwas Entsprechendes anbahnte. Hab ich gestaunt – und mich natürlich gefreut – als auf einmal mein “Gastvater” kam und meinte “schau mal im Fernsehen, was sich da bei Euch tut” ..

    generell denk ich – wenn Menschen bereit sind, Vorurteile zu überwinden und gegenseitig offen aufeinander zuzugehen – und nichts Altes nachträglich bzw einseitig zu idealisieren und in eine Waagschale zu werfen, was diese Idealisierung eigentlich nicht verdient – dann können beide “Seiten” auch voneinander lernen.

    Kritisch stehe ich den Fällen gegenüber, wo eine Stasi-Vergangenheit verharmlost oder unter den Tisch gekehrt wird, und die Betreffenden womöglich noch in leitenden Positionen sind ..

    Ich wünsch dir ein wunderschönes sonniges und glückliches Wochenende, liebe Doris :)

    Liebe Grüße an dich,
    Ocean

    • Liebe Ocean,
      DANKE dir ganz herzlich für deine Zeilen … wie wahr und wie wichtig – und zwar in jeder Hinsicht, die du hier geäußert hast – ! WIR können alle voneinander lernen ! Und deine Kritk, die kann ich auch sehr gut nachvollziehen … und sehe diese genau so … das ist halt immer noch so ein düsteres Thema … was aufgearbeitet werden möchte und wo es noch so EINIGES auzuarbeiten gibt … wir werden sehen … alles kommt zur rechten Zeit … sage ich mir immer wieder …
      herzliche Wochenend-Grüße
      Doris

  • Meine Stimmung dazu ist sehr zwiespältig. Einerseits freut es mich für die Menschen, andererseits war die deutsche Vereinigung einer der größten Wirtschaftskrimis in der Nachkriegszeit. Westdeutsche Firmen konnten mit politischer Unterstützung unliebsame Konkurrenten aus dem Osten einfach platt machen. Als die Arbeit der Treuhand zu Ende war hinterließen die Akteuere einen riesigen Schuldenberg. Zuvor hatten die Politiker die Gesetze so geändert, daß NIEMAND aus dem Kreis der Verursacher dafür haftbar gemacht werden konnte. Und was die Biographie von Frau M. betrifft: die scheinbaren Lücken sind bekannt, allerdings NICHT der breiten Öffentlichkeit. die Deutschen haben ein Problem mit “linken” Parteien, lassen sich aber von einer FDJ Sekretärin regieren. Nun ja, die hat eben rechtzeitig ihr Fähnlein in die Richtung gehalten aus der der Wind kam. Ach noch eins: Lügen haben kurze Beine. So viel zum Thema Merkel.
    Ein Zyniker sieht die Dinge wie sie sind und nicht wie sie sein sollen. Und manchmal bin ich eben seeeehr zynisch.
    Für dich ein zauberhaftes Wochenende.
    Ganz liebe Grüße
    Helmut

    P.S. DANKE fürs Daumendrücken. Er wird das Kind schon schaukeln, Asphalrallyes sind ja eh seine Spezialität….

    • Lieber Helmut,
      deine Gedanken habe ich genau so im TV und auch in der Tageszeitung erlebt … und ich kann sie sehr gut nachvollziehen … da bist du m.E. gar nicht so zynisch … dennoch möchte ich auch in dieser Hinischt weiterhin POSITIV denken … und interessanterweise lese ich heute einen positiven Artikel in der Tageszeitung … auch, wenn ich die Wirtschaftskrimis nicht gut heiße … ich glaube, dass sich da noch EINIGES tun und verändern wird … und das hoffentlich zum POSITIVEN !!!
      Herzliche Wochenend-Grüße
      Doris

  • Wäre die Mauer nicht gefallen, würde ich als geborene Ruhrpöttlerin mit langjährigem Wohnsitz in West-Berlin heute nicht in Brandenburg leben und arbeiten. Und das ist gut so. Ich habe dadurch viele liebe Menschen kennengelernt, die landschaftlichen Schönheiten der ehem. DDR schätzen und lieben gelernt und lebe und arbeite sehr gerne hier.
    Die Mauer in den Köpfen gibt es noch, auf beiden Seiten und ich hoffe, dass die letzten Mauerreste in den Köpfen bald fallen.

    Herzlich
    Anna-Lena

    • Liebe Anna-Lena,
      das sehe ich genauso … und auch ich hoffe, dass die letzten Mauerreste bald fallen … du bist ein gutes Beispiel dafür …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Hallo Doris,
    es war menschenunwürdig den Leuten dort die Freiheit zu verwehren und sie sogar einzusperren oder schlimmer, wenn sie versucht haben, zu fliehen.
    Ich finde es gut, dass die Mauer gefallen ist!

    Liebe Grüße
    Katinka

    • Liebe Katinka,
      ich sehe das auch so … interessant sind ja auch die ganzen Reportagen, die dazu gerade im TV laufen … ich glaube da gibt es noch so Einiges aufzuarbeiten … scheint so, als würden 20 Jahre dazu noch nicht ausreichen …
      herzliche Grüße
      Doris

  • Elke:

    Hallo Doris,
    für mich ist das gar keine Frage. Man kann und darf ein Volk nicht einfach durchteilen und dann die eine Hälfte wie im Gefängnis halten. Die Familie meines Mannes stammt aus Leipzig, sein älterer Bruder wohnt seit ich ihn kenne in Berlin und wir sind in jungen Jahren ständig durch die DDR gefahren, um ihn zu besuchen. Und das war ein extrem beklemmendes Gefühl. Auch meine Klassenfahrt in den späten Sechziger Jahren nach Berlin mit Besuch des Ostteils habt mich schwer beeindruckt – im negativen Sinne. Ich bin sehr froh über die Wiedervereinigung, obwohl noch lange nicht alles optimal ist. Die Wiedervereinung fand zu einem Zeitpunkt statt, die auch wirtschaftlich alles andere als ideal war. Man kann die Neunziger Jahre nicht mit den Fünfzigern vergleichen und manch einem Westdeutschen passt es natürlich wunderbar in den Kram behaupten zu können, dass es uns heute viiiel schlechter geht und das alles nur wegen der Wiedervereinung. Das ist lächerlich. Und selbst wenn – für mich ist es/wäre es das wert gewesen.
    Lieben Gruß
    Elke

    • Liebe Elke,
      ich hatte keine Verbindungen zum Osten … und war bis zur Wiedervereinigung lediglich in West-Berlin … nach der Wiedervereinigung dann endlich im vereinten Berlin … in einem schönen, alten Hotel, direkt am Check Point Charly … die Eindrücke aus dem Museum waren sehr intensiv … seit Tagen laufen auch sehr interessante Berichte und Filme im TV und die Presse überschlägt sich … ich glaube auch nicht, dass es uns “West”-Deutschen durch die Einheit schlechter geht … und stimme dir zu, es hat sich gelohnt für West und Ost !
      Herzliche Grüße
      Doris

  • Ich sehe natürlich diese Wiedervereinigung Deutschlands nur von einer positiven Seite, denn sie trug auch dazu bei, dass eine Entspannung zwischen den West- und Ost-mächten zustande kam und einen möglichen Krieg abwendete.

    Ich war nur zweimal in Ostdeutschland. Einmal nach dem Krieg im Herbst 1946, als sie mich aus Schlesien rausgeschmissen haben und ich dort für ‘ne Zeit in einem Lager untergebracht wurde, ehe ich nach Hamburg weiter reiste. Zu der Zeit gab es noch keine DDR und nannte sich Sowjet-Zone oder russische Zone, denn damals gab es moch 4 Besatzungszonen in Deutschland. Dann in den Sommerschulferien 1949 habe ich meine Mutter und meine beiden Schwestern in Ilfeld also zu der Zeit schon DDR besucht und war froh wieder auszureisen. Ein Jahr später hat es meine Mutter mit meinen Schwestern doch noch bei Nacht und Nebel in den Westen geschafft.
    Gegen ende der 50iger habe ich nicht mehr in Deutschland gelebt und ehrlich gesagt, hatte ich keinelei Interesse mich in die DDR zu wagen bzw. mich einer Gefahr auszusetzen.
    LG KH.

    • Lieber Karl-Heinz,
      das ist eine sehr bewegende Geschichte, die du hier beschreibst … und deine Gefühle kann ich sehr gut nachvollziehen … ich hoffe, dass du noch Kontakt zu deiner Schwester und zu deiner Mutter hast … wobei ich nicht weiss, ob sie beide noch leben … DANKE DIR ganz herzlich, dass du uns ALLEN dies hier schilderst … es bewegt mich sehr !
      Von Herzen
      Doris

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